In it

some are in it for the money
some are in it for the fame
some forget why thy are in it
but they’re in it all the same

some are in it for a lover
some are in it for a dream
some just failed to refuse it
for their lack of self-esteem

some are in it for their mothers
some are in it for their land
some joined in it for the angels
that the Lord for them has sent

some are in it our of boredom
some are in it for applause
some are in it to be heroes
or are in it just because

some are in it for tradition
some are in it out of spite
some decided to get in it
‘cos they want to see the light

now together we are in it,
now we know what it’s about,
now together we keep thinking
how the fuck can we get out?

Blood Diamond

Derzeit ist es bei den hübschen Jungs aus Hollywood offenbar absolut in, in kritischen Filmen mitzuspielen. Nach Braaaaad Pit in Babel hatte jetzt der gute Leo in Blood Diamond seinen großen Auftritt. Und inzwischen bin ich bereit, ihm sein hübsches Gesicht zu verzeihen und seine schauspielerischen Leistungen anzuerkennen.

Der Film gehört in die inzwischen recht umfangreiche ‚Afrika ist scheiße‘ Kategorie (z. B. Hotel Rwanda oder Lord of War). Es wird verstümmelt, verschleppt, vergewaltigt und natürlich gemordet. Kindersoldaten sind daran genauso beteiligt wie weiße Söldner, deren Auftraggeber keine Skrupel haben Rohstoffe gegen Waffen zu handeln.

Vor diesem Hintergrund erscheint die Jagd nach einem besonders großen und schönen Diamanten fast nebensächlich. Der Film hat, vor allem in der ersten Hälfte, ein paar Längen, die aber durch extrem starke Szenen im weiteren Verlauf mehr als ausgeglichen werden (8/10).

Spruch

Ist mir heute morgen in der Straba eingefallen. Keine Ahnung warum. Aber vielleicht ist es ja wichtig:

Im Gespräch über vermeintlich Belangloses entsteht das Vertrauen, dass man braucht, um das Wichtige auszusprechen.

Ein Tag im Schnee

Ich muss erstmal zugeben, dass ich ziemlich ausgehungert war, sonst hätte ich es bestimmt nicht ertragen für 20 Sekunden Abfahrt 20 Minuten anzustehen. Aber unter dem Strich hat es sich gelohnt denn das Gefühl so eine Piste hinunter zu fahren gehört zu den schönsten Eindrücken meines Lebens.

Irgendwo zwischen Augen und Gehirn entsteht ein Plan darüber wo ich langfahren will und wie. Und mein Körper, der das seit einem viertel Jahrhundert mehr oder weniger regelmäßig trainieren darf, setzt diesen Plan unmittelbar um in die Realität. Und wenn dann noch einl kleiner Geschwindigkeitsrausch dazu kommt, ist der Tag gerettet :-).

Oh und was lustiges hab ich auch noch gesehen: Snowboarder wirken ja fast immer ein bisschen behindert. Besonders beim Schleppliftfahren.

Meistens fahren sie ja alleine im Doppelschlepper und zwar aus gutem Grund: Zu zweit fahren sie nämlich entweder Nase an Nase oder Arsch an Bauch. Ein Arsch an Bauch Paar hatte ich vor mir im Lift. Der vordere der beiden Jungs wollte dann noch einen Schneeball machen und hat sich dazu ganz weit nach vorne gebeugt. Ich wäre fast vor Lachen aus dem Lift gefallen.

Fröhlichen Montag!

The Fountain

Der Film handelt auf drei verschiedenen Ebenen. Zur Zeit der Inquisition in Spanien und Südamerika, in der Gegenwart und im Weltraum.

Ich habe den Film wohl nicht verstanden, denn in der IMDB hat er von über 3000 Nutzern 10 Punkte bekommen. Das kann ich nicht einmal ansatzweise nachvollziehen, denn ich würde das Ganze als gequirlten Quark beschreiben.

Im Mittelpunkt steht der Baum des Lebens, der als Kultzentrum der Mayas, letzte Hoffnung Spaniens oder Heilmittel gegen Krebs auftritt. Nach zahlreichen wilden Wechseln zwischen den Ebenen, endlosen Minuten beteutungsschwerer Streichmusik und verzweifelt überschauspielerter Verzweiflung wurde schließlich klar, dass Tod und Sterben untrennbare Bestandteile des Lebens sind, und dass der Tod, oder wenigstens das Ende eines Film kein Verlust sein muss, sonder sogar eine Erlösung bedeuten kann (3/10).

If I had a billion Dollars…

Ich fahre sehr gerne Ski. Deswegen mache ich mir natürlich Sorgen darum, was passiert wenn die Klimaerwärmung in ein paar Jahrzehnten dazu führt, dass die Alpen nicht mehr schneesicher sind.

Natürlich hoffe ich, dass die Klimaforscher schlampige Panikmacher sind und ihre Prognosen schamlos übertreiben um an mehr Forschungsgelder zu kommen. Oder ich hoffe, dass wir in ein paar Jahren alle Hybridautos fahren. Jedenfalls hoffe ich, dass alles gut wird. Aber nach dem Motto: Das Beste hoffen und mit dem Schlimmsten rechnen, gehe ich mal davon aus, dass sich die Prognosen mehr oder weniger bestätigen.

Also auf welchen Pisten werde ich in 50 Jahren, als rüstiger Rentner, meine nagelneuen Hüftgelenke so richtig austesten können?

Wenn die Alpen und wahrscheinlich auch die Rockies nur noch zum Mountainbiken taugen sehe ich zwei Alternativen:

  1. Skihallen
  2. Neue Skigebiete erschließen

Beides sehe ich im Moment als vielversprechende, wenn auch sehr langfristige Geldanlagen. Klar, die aktuellen Skihallen sind erbärmlich, aber mit ein bisschen Fantasie und der richtigen Geld-spielt-keine-Rolle Einstellung kann ich mir durchaus vorstellen, dass man irgendwann auch anspruchsvolle Indoor-Pisten bauen kann. Eigentlich ist aber nur Skifahren unter freiem Himmel das einzig wahre. Deshalb bevorzuge ich persönlich Variante zwei.

Vielleicht gibt es in Sibirien auch ein paar gute Stellen, aber mein Favorit ist Grönland. Grönland ist bis auf weiteres schneesicher und per Flugzeug sowohl von Europa als auch von Nordamerika gut zu erreichen. Alles was man braucht ist ein Flughafen, ein paar Hotels bzw. Hütten und jede Menge Skilifte. Im Moment sollten die notwendigen Grundstücke noch günstig zu bekommen sein. Also wenn ich jetzt ein paar Millionen übrig hätte…

Princesas

Mal ganz was anderes: Ein bewegender Film über das harte Leben von zwei Prostituierten in Spanien. Die Szenen wechseln zwischen ganz alltäglichen und sehr extremen Situationen. Der Film verzichtet weitgehend auf Verurteilungen und beschränkt sich auf’s Beobachten. Also was zum Nachdenken. Und als Bonus gibts einen wunderschönen Soundtrack von Manu Chao (7/10).

Pfannekuchen (Eierkuchen)

Nach dem ich x mal die richtige Zusammensetzung von Pfannekuchenteig nachschlagen und auf die Einpersonenmenge runterrechnen musste, hab ich eine Methode gefunden, mir das zu merken:

1-2-3 steht für 100g Mehl, 200 ml Milch und drei Eier. Reicht für 4 dicke oder 6 dünne Pfannekuchen.

Babel

Wieder mal ein sehr spannender Episodenfilm! Mit vier parallel laufenden Handlungen gelingt der Regie ein beeindruckendes Spiel mit Perspektiven. Der Film zeigt, dass es viel mehr die kleinen als die großen Dramen sind, die die Menschen wirklich beeinflussen (7,5/10).

Umgerechnet 1 Liter Benzin

Gestern beim Abendessen hab ich was im Radio gehört:

Unser Bundeshorst, Präsident Köhler, hat in Berlin mal wieder eine Runde Verdienstkreuze geschmissen. Einer der Ausgezeichneten war Student an der TU Chemnitz und wurde ihm vorgestellt als Vertreter eines Projektes, das ein hocheffizientes 1-Mann-Auto gebaut hat, welches mit wörtlich „…umgerechnte einem Liter Benzin…“ über tausend Kilometer zurückgelegt hätte.

Umgerechntet 1 Liter Benzin? Was mag sich dahinter verbergen? Eine triviale Möglichkeit wäre natürlich, dass die verwendete Spritmenge in der englischsprachigen Originalveröffentlichung mit 0,26 Gallonen oder so angegeben war.

Wahrscheinlicher aber wurde das Fahrzeug gar nicht mit Benzin betrieben sondern mit Diesel oder Methanol oder Rapsöl oder Uran oder was weiß ich. Und weil sich der Horst nur mit Benzin auskennt, hat man das für ihn umgerechnet.

Aber auch diese Umrechnung kann man auf verschiedenen Wegen durchführen. Z. B. physikochemisch. Man bestimme, wieviel Energie bei der Verbrennung von einem Liter Benzin frei wird und finde heraus, wieviel Diesel man für die gleiche Energie braucht. Zusätzliche Strecke macht man so natürlich nicht.

Um eine möglichst große Strecke zurückzulegen empfehle ich deshalb eine ökonomische Umrechnung. Ein Liter Benzin enspricht aktuell 1,259€. Dafür bekomme ich 1 1/8 Liter Diesel. Diesel hat eine höhere chemische Energiedichte als Benzin (~10%) und schon hab ich durch geschicktes Rechnen meine Reichweite um fast 25% erhöht.

Ausgehend von der Masse-Energie-Equivalenz E=mc², kann man mit einem Liter Benzin im Prinzip sogar beliebig lange Strecken zurücklegen. Ein Liter wiegt ca 725 g und das entspricht 6e16 J. Physikochemisch umgerechnet ergibt das wiederum etwa zwei Milliarden Liter Sprit. Damit kommt man doch schon ne Strecke weit! Und falls das immer noch nicht reicht, kann man ja seinen letzten Liter nochmal umrechnen.

Und wann bekomme ich jetzt mein Bundesverdienstkreuz?