Winterelfchen

Bevor der Winter sich endgültig verabschiedet, hier noch ein kleiner Erguss zum Thema Skifahren bei nicht ganz optimalen Verhältnissen:

Schnee
Wirbelnde Flocken
Ich tanze hindurch
Schnell wie der Wind
Ungestüm

Ist das alles komisch

Vor ein paar Tagen habe ich einen netten kleinen Zaubertrick entdeckt. Er basiert auf Autosuggestion und funktioniert erstaunlich gut:

Wenn ich merke, dass ich gestresst, genervt, deprimiert oder einfach nur total phlegmatisch-apathisch bin, denke ich Sätze wie:

  • Ist das alles komisch!
  • Das ist alles so komisch!

Dabei schaue ich mich um und suche etwas Komisches. Und meistens werde ich sehr schnell fündig. Zur Not reicht es auch einfach daran zu denken das ‚komisch‘ eigentlich ein komisches Wort ist.

Sekunden später geht es mir gut und ich muss gegen ein breites, albernes Grinsen ankämpfen während Endorphine oder andere Glückshormone durch meine Adern gespült werden.

Probiert es doch mal aus, der Effekt ist wirklich verblüffend.

Düstere Prognose

Auf die Gefahr hin, mich öffentlich bis auf die Knochen zu blamieren, versuche ich heute mal die Zukunft vorauszusagen:

Unser nagelneuer Wirtschaftsminister hat ja eine Mission: Die Rettung von Opel. Deswegen ist er bis nach USA gereist und verhandelt was das Zeug hält.

Meine Prognose: Er wird Erfolg haben und zwar auf eine spektakuläre Art und Weise. Opel wird gerettet werden an allen Standorten und es wird kein Zweifel aufkommen, wem wir das zu verdanken haben.

Leider wird die Freude nicht lange anhalten und ca. 3-6 Monate nach der Wahl wird doch alles in sich zusammenfallen. Aber dann ist es ja nicht mehr so wichtig.

Ich hoffe sehr, dass ich mich irre, weil wirklich viele Existenzen dran hängen, aber es passt einfach alles zu schön zusammen.

Rennfahrer

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, aber ich möchte es euch auf keinen Fall vorenthalten:

Am 7. März bin ich mein erstes Skirennen gefahren! Und das kam so:

Letztes Jahr im Herbst stand im Intranet ein Aufruf zur Anmeldung zur Trofeo Aldo Bush, einem Firmeninternen Skievent mit sportlichen Wettkämpfen. Und da ich schon damals den guten Vorsatz hatte, möglichst viel Ski zu fahren, habe ich mich einfach mal angemeldet.

Donnerstag morgens um sechs ging es dann los, mit 27 netten Kollegen im Bus. Das Ziel war Meran in Südtirol und der Plan war, Ski zu fahren, Spaß zu haben, und den Standort Regensburg möglichst eindurcksvoll zu vertreten.

Gegen Mittag waren wir da und nach einem kurzen Stop im Hotel gings gleich auf die Piste. Da das Wetter noch ziemlich mies war und es einige Unklarheiten über die genaue Abfahrtszeit des Busses gab, war da allerdings nur der ganz harte Kern beteiligt.

Leider fahren meine netten K2 Comp Ski auf Neuschnee im Flachen sehr beschissen, so dass ich mir für die Wettkampftage mal richtige Ski ausgeliehen habe. Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass der Unterschied so deutlich ist. Die gemieteten Head – Supershape gehen wirklich noch extrem viel besser ab, als meine eigenen Ski. Es hat mir richtig leid getan sie zurückzugeben ;-( .

Aber zurück zum Thema.  Wieder zurück in Meran gab es Abendessen und anschließend einen Absacker in einer netten Bar mit Livemusik.

Freitag standen die Wettkämpfe im Langlauf, Snowboard und Rodeln an. Unsere Gruppe hat fast überall ganz passabel abgeschnitten. Okay, rodeln mit Skistiefeln ist nicht so ganz einfach, da hab ich ziemlich versagt :-). Aber vor allem ging es an dem Tag ja darum möglichst viele Pistenkilometer zu schrubben um optimal eingefahren zu sein für den Riesenslalom am Samstag.

Das Rennen selbst hat großen Spaß gemacht. Die Strecke war in knapp einer Minute zu bewältigen und das ist anstrengender, als man denkt.

Für eine Spitzenplazierung hat es trotz toller Ski nicht gereicht, aber für den ersten Versuch war es nicht schlecht. Ich war sicher im vorderen Drittel meiner Altersgruppe und konnte so ein paar Punkte für die Gesamtwertung beisteuern.

Am Abend gab es eine feierliche Siegerehrung mit anschließender Siegesfeier und am Sonntag hatten wir noch einen gemütlichen Vormittag auf den Brettln.

Das ganze war eine tolle Aktion und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann.

PPP zur Finanzkriese

Die Krise greift um sich, die Hoffnung schwindet, die Verzweiflung wächst und niemand scheint zu wissen wo es lang geht. Höchste Zeit für populistische Maßnahmen. Die können die Krise vielleicht nicht lösen, aber mit Sicherheit würden sie die Stimmung verbessern:

  1. Schluss mit mit den gigantischen Finanzhilfen für Banken. Denen immer mehr Geld zu geben obwohl sie gerade bewiesen haben, dass sie damit nicht umgehen können ist verantwortungslos und fahrlässig.
    Statt die plötzlich aufgetauchten Milliarden in bodenlose Bilanzlöcher der Banken zu schaufeln sollte man das Geld besser in günstige Immobilien investieren. Da zahlreiche Länder mit schönen Landschaften in finanziellen Schwierigkeiten sein sollen, läßt sich da bestimmt einiges machen. Italien hat ja ein paar sehr nette Gegenden.  Und Griechenland hat vielleicht die eine oder andere hübsche Insel im Angebot. Ebenso wie Spanien: Deutschland sollte Mallorca kaufen! Oder Island.
  2. Neue Einnahmequellen erschließen: Die Bundesmarine jagt Piraten am Horn von Afrika. Welcher große reiche Junge träumt nicht davon mal selbst ein Priatenschiff zu versenken? Analog zum Weltraumtourismus – Kriegstourismus. 5 Mio. € pro Woche inklusive Abschussgarantie und Erinnerungsvideo, aufgenommen vom Bordhubschrauber der Fregatte.
  3. Wiedereinführung drastischer Strafen zur Abschreckung: Pro 100 Mio. verzockter € muss der verantwortliche Vorstand einen Tag an den Pranger.
    Die PPP fordert drei Tage Pranger für jeden Anlageberater, der einer ahnungslosen Oma windige Derivate verkauft hat.
  4. Boni-Steuer: Leistungsabhängige Bonuszahlungen werden bis zu 50% vom Grundgehalt mit den normalen Steuersatz belegt. Für alles darüber gilt 75% Bonus-Steuer.
  5. Good news days: Die Pressefreiheit wird eingeschränkt. Dienstags, Donnerstags und am Wochenende wird die Verbreitung von schlechten oder beunruhigenden Nachrichten streng verboten.