Zwei verf***te Sekunden!

Letzten Sonntag war Regensburg Marathon und ich war dabei. Natürlich nicht auf der Marathonstrecke (42km, die sind ja total verrückt, das tut doch weh!) oder der Halbmarathonstrecke (s. o.), sondern ich habe mich mit den 10km zufrieden gegeben.

Die Strecke war eine schöne Schleife mitten durch die Regensburger Altstadt und ich muss sagen, die Unterstützung durch das Publikum war großartig.

Ich denke, dass ich mir das Rennen ganz gut eingeteilt habe und bei dem Trainingsstand (*hüstel*) nicht mehr drin war. Dass ich die Stundenmarke aber um ganze zwei Sekunden verpasst habe, nervt schon ein bisschen. Dafür darf ich mich über den zweiten und letzten Platz meiner Wertungsgruppe freuen :-D.

Nächstes Jahr feiert diese Veranstaltung ihr zwanzigstes Jubiläum und ich denke ich werde mir das nochmal antun. Aber vielleicht mach ich dann bei den Inlinern mit, das tut weniger weh.

Richtig Radfahren

Von Freitag bis Sonntag habe ich an einem Basic Camp der Moutainbike Academy von Stefan Herrmann teilgenommen. (Ich gebe zu, mir sagte der Name auch nix, aber regelmäßige Leser der Bike denken jetzt bestimmt: ‚Stefan Herrmann? DER Stefan Herrman?‘ – Ja genau der.)

Mein persönliches Ziel war es, mich in schwierigem Gelände mit dem MTB souveräner zu bewegen. Und – ich nehme das mal vorweg – das hat soweit funktioniert.

Freitag um zwei war Treffpunkt am Bikepark Geißkopf, im Bayerischen Wald, wo sich im Winter auch das von hier aus gesehen nächste brauchbare Sikgebiet befindet.

Dort angekommen wurden erstmal die schicken Klickies von meinem Rad geschraubt und durch großen ‚Bärentatzenpedale‘ ersetzt. Dazu gab es Schienbeinschoner.

Dann kam die Gruppeneinteilung: Es gab eine Gruppe für ‚Anfänger ohne Vorkenntnisse‘, eine Gruppe für ‚Könner‘ und zwei Gruppen für dazwischen. Mit meiner Selbsteinschätzung ‚Fährt seit vielen Jahren sportlich Rad und kanns auch ein bisschen‘ habe ich mich mal in der Mitte einsortiert. Ab dem zweiten Tag war ich dann wieder Anfänger ohne Vorkenntnisse :-).

Am ersten Tag ging es um die Richtige Grundposition, balancieren, Kurven fahren und bremsen. Am zweiten Tag ging es Absätze rauf und runter und über Bodenwellen. Am dritten Tag ging es um Spitzkehren und einen Single-Trail mit vielen Steinen und Wurzeln.

Die Grundlagen wurden auf dem Parkplatz vermittelt, zum  Üben gab es flache oder auch abschüssige BMX-Bahnen oder spezielle Geländekurse. Aufgelockert wurde das Fahrtechnische mit prima Tips zum Material und zum richtigen Einstellen der Räder.

Am Samstag Vormittag hatten wir Dauerregen und sahen demensprechend aus wie die Wildschweine (evtl. haben wir uns auch ab und zu mal so angehört). Aber dann wurde das Wetter immer besser und Heute war es perfekt. Deshalb war im Park auch sehr viel los: Ständig flogen einem irgendwelche Radfahrer um die Ohren :-).

Wie schon angedeutet, ich kann die Veranstaltung uneingeschränkt weiterempfehlen denn ich hatte drei sehr abwechslungsreiche, lehrreiche Tage mit jeder Menge Spaß.

Jetzt bin ich um einiges schlauer und geschickter, was das Radfahren angeht und freue mich schon sehr auf die nächsten Touren.

Frühling

Ja, ich bin spät dran, aber ich habe beim Sortieren von meinen Fotos ein paar Frühlingsimpressionen gefunden, die ich euch nicht vorenhalten möchte: