Killerspiele endlich verbieten!

Neulich bei dem Amoklauf in Ansbach gab es zum Glück keine Toten sondern ’nur‘ ein paar Verletzte. Und was fällt auf: Auf dem Computer des Täters wurden _keine_ Killerspiele gefunden!

Das beweist eindeutig, dass Killerspiele an allem schuld sind. Amokläufer, die sich mit Killerspielen vorher auf das Amoklaufen vorbereiten, richten erheblich mehr Schaden an als andere, die es nur ‚mal im Fernsehen gesehen haben‘.

Damit ist klar, es gibt absolut keinen Grund den sportlichen Sportschützen das Trainieren mit großkalibrigen, automatischen Waffen zu verleiden, sondern es ist viel wichtiger die Killerspiele, vor allem dieses brutale Paintball zu verbieten.

Auf der anderen Seite

Inzwischen kann man wohl sagen, dass ich auf gutem Weg vom Sportradler zum Radsportler bin. Und so habe ich inzwischen an einigen Radsportveranstaltungen teilgenommen. Deshalb wurde es mal Zeit, die Seite zu wechseln und mich mal als Helfer nützlich zu machen.
Die von meinem Verein ausgerichtete Welt-Kult-Tour im Südwesten von Regensburg bot dafür die richtige Gelegenheit.

Ich war an der ersten Verpflegungsstation beim Kloster Weltenburg im Einsatz. Das bedeutete leider aufstehen um fünf Uhr früh.

Gegen halb sieben hatte ich den Einsatzort im nächtlichen Nebel gefunden und traf dort unsern Einsatzleiter mit seiner Familie.

Die Aufbauarbeiten erstreckten sich über ein riesiges Buffet, mehrere provisorische Radständer, und diverse Elektrische Kochgelegenheiten für Suppe, Tee und Wasser. Danach ging es ans Brote schmieren, Kuchen aufschneiden und Obstzerkleinern.

Rechtzeitig, bevor die ersten Radler mit der Fähre übersetzten, waren wir mit allem fertig.

Die Fähre an sich ist eigentlich schon ein Ausflugsziel für sich: Sie wird nur mit Wasser- und Muskelkraft betrieben.

Leider bildet sie so auch ein echtes Nadelöhr und die ca. 800 Teilnehmer brauche viel Geduld, bis sie da durch sind. Ausserdem wird es ziemlich kühl, wenn man länger im Donaufrühnebel steht.

Jedenfalls konnten wir die ersten Ankömmlinge mit einer großartigen Verkostung über die Fahrtunterbrechung hinwegtrösten. Leider war die Logistik etwas optimistisch gewesen und gegen zehn wurden die Lebensmittel knapp. Einer der Mithelfer begab sich auf die Suche nach Nachschub, aber am Sonntag war das keine leichte Aufgabe und das Ergebnis brachte nur kurz Entspannung.

Die meisten Sportler kamen aber gut auf ihre Kosten und von denen, die etwas zu kurz (bzw. zu spät) kamen nahmen es fast alle sportlich.

Am Ende stand dann das Aufräumen, bevor sich eine kleine Karavane aus mit Müll beladenen Autos wieder auf den Rückweg nach Regensburg machte.

Dort war die große Party im Zielbereich schon voll im Gange. Und als Helfer hatte ich dort zum ersten mal im Leben VIP-Status.

Fazit: Auch als Helfer hat man auf solchen Veranstaltungen seinen Spaß, aber es ist fast so anstrengend wie selberfahren :-).

Zum Schluß ein paar Impressionen:

Projekt 20

Wenn man morgens aus dem Haus geht, oder abends länger als bis um neun unterwegs ist, kann es einem nicht entgehen:

Der Sommer geht langsam aber sicher seinem Ende entgegen.
Das ist zwar schade, aber nicht sehr, denn nach dem Sommer kommt ja ein (hoffentlich im guten Sinne) turbulenter Herbst und nach dem Herbst kommt – (kurze Pause um Spannung zu erzeugen) – der Winter.

Und für diesen Winter habe ich mir etwas vorgenommen. Bzw. ich habe mir viel vorgenommen. Und meinem Vorhaben habe ich den Titel Projekt 20 gegeben.

Der Name ist Programm und bedeutet, dass ich vorhabe, im kommenden Winter mehr als 20 Skitage auf der Piste zu verbringen.

Das Projekt wird natürlich aus mehreren kleinen und mittelgroßen Teilprojekten bestehen und wenn sich jemand beteiligen möchte, findet sich bestimmt eine Gelegenheit!

Ich freu mich schon drauf!!

Dult 2009

Zweimal im Jahr gibts in Regensburg ein Volksfest, das sich Dult nennt. Das ist so ähnlich wie’s Oktoberfest in München, nur viel kleiner.

Montag war ich da und bin so derb abgestürzt, wie man mit Apfelschorle abstürzen kann. Und am Ende hab ich sogar auf einer Bierbank getanzt ;-).

Aber eigentlich wollte ich nur erzählen, dass ich dank Schusseligkeit etwas verfrüht zu einer neuen Digicam (Canon SX200)  gekommen bin, die da zum ersten mal ernsthaft im Einsatz war. Riesenrad und Flipper mit langer Belichtungszeit.

Soweit bin ich zufrieden: