Ein Wintermärchen

Das war er also, DER Skiurlaub 2010. Diesmal ging es ins Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis, im Westen Tirols. Wir hatten eine  etwas *hüstel* überteuerte FeWo aber immerhin in perfekter Lage, direkt neben der Seilbahn und mit Sauna inklusive.

Ich habs mal wieder probiert, aber Sauna ist echt nicht mein Sport. Ich verstehe einfach denn Sinn nicht sich nackig in eine völlig überheizte Holzkiste zu hocken um sich anschließend selbst mit sehr kaltem Wasser zu traktieren. Das ist doch gelebter Masochismus! Meine Theorie ist, dass die Finnen das erfunden haben, als sie eine Methode suchten, die Wirkung von Bier zu verstärken.

Ich fand den Skikeller am Besten: Tür auf, Ski 25 m weit tragen, anschnallen und los gings. Abends abschwingen, abschnallen, Ski aufheben, 4m in den Skikeller tragen – fertig.

Neben zwei alten Freunden waren diesmal auch zwei nette Regensburgerinnen mit von der Partie. Leider sind die Leute die ich kenne inzwischen so wichtig, dass man sie nicht mehr für eine komplette Woche unter einen Hut kriegt, so dass  wir nur drei Abende lang die komplette Besetzung da hatten.

Was das Skifahren anging, war einiges geboten. Das Skigebiet ist riesig und sehr abwechlungsreich. Die Liftanlagen sind fast ausnahmslos sehr modern. Es gibt flache, breite Abfahrten zum Carven aber auch sehr anspruchsvolle schwarze Pisten und Skirouten.  Außerdem gibt es reichlich Gelegenheit, zwischen die Pisten ins Gelände zu fahren, ohne sich in große Lawinengefahr zu begeben.

Optimal war auch das Wetter: Von Neuschnee bis Sonne war alles dabei, wir konnten jeden Tag fahren.

An die neuen Ski hab ich mich prima gut gewöhnt. Sind wirklich sauschnell :-).

Am Abend wurde gekocht, meistens unter der kreativen Leitung von Michael, der erstaunliches zu Wege brachte, vor allem aus dem übrigen Quark und einer Dose Ananas. Danach wurde gegessen und dann meistens gespielt. Ein Highlight war der Schafkopfkurs.

Entgegen der Tradition war diesmal Samstag nicht nur der Abreisetag sondern wir sind (fast alle) nochmal Ski gefahren. Gute Entscheidung, denn bis zum Späten Nachmittag war Stau extrem angesagt und Brigitte, die gleich morgens gefahren ist, war fast doppelt so lange unterwegs wie normal.

Fazit: Es war ein toller Urlaub und wir sind alle fast ganz gesund wiedergekommen. (Okay, ich hab nen Verband an der linken Hand, aber das war Künstlerpech und ist halb so wild.)

In diesem Sinne: Ski or Die 😉

Ach ja, Projekt 20: 12,5 Tage sind absolviert,  9 gebucht, 4 angedacht: Es schaut nach Übererfüllung der Zielvorgabe aus :-).

Zu schön um wahr zu sein

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die sind zu schön um wahr zu sein (Okay nicht schön im Sinne von schön, sondern mehr im Sinne von ganz schön komisch, ich bin ein kleiner Zyniker, nicht vergessen).

Jedenfalls durfte ich gerade Lesen, dass der Premier von Nordirland Probleme hat, weil seine Frau eine Affäre hatte.

Aber es wird noch besser: Die Frau ist über sechzig.

Wartet, wartet, es wird sogar noch besser: Die Affäre ist erst 19.

Und jetzt kommt das allerbeste: Die Frau heiß Mrs. Robinson!

Ich geh mich jetzt totlachen und wünsche einen fröhlichen Montag (fahrt vorsichtig, is Schnee draußen).

Deutsche Filme

Ja, ab und zu schaff ich es doch noch ins Kino. Zuletzt waren zwei deutsche Komödien dran: Soul Kitchen und 13 Semester.

Soul Kitchen ist eine sehr gelungene Beziehungskommödie mit viel Witz und Tempo. 13 Semester ist als Film nicht ganz so herausragend, aber auf jeden Fall kurzweilig. Und die Darmstadt-Fraktion wird vieles wiedererkennen von der Bibliothek, den Mensen bis hin zur HEAG-Straßenbahn.

Komisch, wieso war ich eigentlich nie im Woog-Bad?