Operation Troubastix

Nach dem erfolgreichen Abschluss von Projekt 20 habe ich eine neue Herausvorderung gefunden: Operation Troubastix.

Die Operation läuft schon seit Mitte April, war aber bis Ende Mai top secret.

Also ich – der ich mich bis vor kurzem für den unmusikalischten Menschen auf dieser Erde gehalten habe – lerne ein Musikinstrument.

The Weapon of Choice ist die Ukulele, von Ignoranten gerne mit einer Minigitarre für Kinder verwechselt. Ja, groß ist sie nicht, aber man kann damit schon ordentlich Musik machen. Und man kann dazu singen. Und man kann sie (fast) überall mitnehmen. Und sie stammt in ihrer gegenwärtigen Form aus Hawaii.

Insgesamt ist die Ukulele damit das coolste Musikinstrument der Welt und zum Beweis gibt es unten ein paar Links zu meinen lieblings Ukulele Videos auf Youtube.

Oh und falls mich demnächst der Mut überfällt und ich Aufnahmen mit Bild oder Ton von mir hier online Stelle, werde ich das mit Passwort schützen und das Passwort soll heißen: Kala

Hier sind die Links:

Jake Shimabukuro – Guittar gently weeps

Julia Nunes – Your my best Friend

Julia Nunes – Build me up Buttercup

Alles von Julia Nunes

Haylay Legg – I’m yours

Haylay Legg – Sweet home Alabama

Viertausend Meter Bergauf

Seit ca. fünf Jahren fahre ich einigermaßen Regelmäßig Mountainbike. Seit etwa vier Jahren besitze ich ein eigenes Bergfahrrad. Letzte Woche war ich jetzt endlich zum ersten mal mit meinem MTB in den richtigen Bergen, also in den Alpen, unterwegs.

Yvonne ist quasi unter die Reiseleiter gegangen und hat ein verlängertes MTB Wochenende im Kleinwalsertal organisiert. Natürlich nicht alleine, sondern mit ihrem Mann Andy und dem Verein Plus eV, aber sie hat mich gefragt, ob ich mit will. Ich wollte!

Es waren vier tolle Tage mit tollen Touren und ziemlich gigantischen Erfahrungen, die man so im Mittelgebirge halt nicht mitbekommt.

Tag 1:

Donnerstag, Fronleichnam. Anreise nach Riezlern im Kleinwalsertal ins Kleine Berghotel. Es regnet, aber wir fahren trotzdem. Kreuz und quer an der Breitnach entlang, die wahnsinnig viel Wasser führt. Tosende Wasserfälle entschädigen für nasse Socken. 500 Höhenmeter.

Tag 2:

Freitag. Die Wolken lösen sich langsam auf. Es geht über den Hörnlepass und später noch auf die Sturzalm. Lecker Buttermilch mit Waldbeeren geben Kraft für die Rückfahrt. 1600 Höhenmeter.

Tag 3:

Endgültig Sommer. Heute kommt der Härtetest: Tour über die Kanzelwand. 1000 Höhenmeter am Stück. Steile Serpentinen in der prallen ungefilterten Junisonne. Nahe am Gipfel wirds dann schwierig – Stufen im Weg und Schneereste. Gegen die Erschöpfung hilft Kaiserschmarrn, der Blick zurück macht glücklich. Die Abfahrt hat es auch in sich. Noch steiler als der Anstieg über lockeren Schotter. Die Bremsen glühen. Ein Mitfahrer stürzt, zum Glück nicht sehr schlimm. 1400 Höhenmeter.

Tag 4:

Kleine Abschlussrunde wieder auf die Sturzalm. Hausgemachter Apfelstrudel. Die Rückfahrt über den Sturzalmtrail. Wurzeln, Steine, Absätze. Ab und zu Schieben ist okay – für dieses Jahr. Der Tag klingt aus im Freibad. 500 Höhenmeter.

Bilder: