Surf Stick

Ich sitze im Zug zwischen Frankfurt und Regensburg und schreibe einen Post für mein Blog.

Direkt.

Online.

Quasi live.

Nein, ich habe kein Smart Phone. Aus beruflichen Gründe habe ich eine leichte Phobie gegen Touchscreens entwickelt. Ich verwende ein Netbook mit USB-Surf-Stick.

Den erten Test habe ich im Bahnhof absolviert, um zu schauen, welcher Zug wieviel Verspätung hat und ob es sich evtl. lohnt, auf eine andere Verbindung auszuweichen (Die Bahn hat nicht nur Probleme bei Hitze oder Kälte, sondern auch bei Regen).

Die Verbindung funktioniert einwandfrei. Normale Surfen geht fast so gut wie zuhause über wlan.

Die echte Herausvorderung ist natürlich das Surfen vom Zug aus. Hier wo man oft sogar mit dem Handy in Funklöchern landet, hat man natürlich keine durchgehend gute Verbindung mehr.

Der Stick wechselt aber selbständig zwischen UMTS, EDGE und GPRS und schafft es die meiste Zeit irgendeine Verbindung aufrecht zu erhalten.

Die Übergabe ist aber nicht immer flüssig und manchmal komme ich nicht ins Netz, obwohl der Stick Empfang hat.

Insgesamt bin ich recht zufrieden und jetzt fast überall online. Auch wenn ich die Gadgedts dafür noch im Rucksack dabei habe und nicht in der Hosentasche.

Börsenchaos

Ich bin absolut davon überzeugt, dass es eine gute Sache ist, sein Geld langfristig in Aktien anzulegen. Allerdings hab ich irgendwie ein schlechtes Gefül dabei.

Alle Fachbücher, die ich zum Thema gelesen habe (und ich hab schon einige gelesen), sind sich einig, dass man mit Aktien, die man lange hält, gute Renditen erziehlt, wenn man im Crash keine Panik bekommt. Als Argument werden immer sehr langfristige Kursentwicklungen herangezogen.

Wenn man sich die langfristigen Charts z. B. vom Dax mal anschaut, bekommt man den Eindruck, dass sich Mitte der Neunziger was verändert hat.

Ich hab mir ein paar Indizes angeschaut. Es gibt schon Abweichungen untereinander, aber die Tendenz ist die selbe: Seit den 90 sind die Kursanstiege und Abstürze viel extremer geworden.

Zeitlich passt das mit der Einführung elektronischer Handelssysteme an den Börsen zusammen. Ich hab mal irgendwo gehört, dass früher die Zeit, die für Börsengeschäfte benötigt wurde, eine Art Dämpfungseffekt hatte, der durch den elektronischen Handel weggefallen ist.  Vielleicht ist da was dran…