MPDC Teil 3 – Urlaub

Ich sitze gerade in einem geräumigen Chalet in einem Luxuriösen Hotel Resort, mitten im Dschungel, aber trotzdem nur 200m vom Strand. Und schwitze. Und das kam so:

Dienstag ist in Malaysia public holiday, also Feiertag, und wie es in der Firma offenbar auch international Sitte ist, wird in so einem Fall auch am Montag nicht gearbeitet. So ein Pech aber auch.

Irgendwie war mir das bei der Reiseplanung entgangen und so stand ich plötzlich mit einem unerwarteten und deshlab auch unvorbereitetem langen Wochenende da.

Die Kollegen mit Ortskenntnis haben mir empfohlen, das für einen Ausflug nach Langkawi, einer tropischen Insel nördlich von Penang, zu nutzen. Im Gegensatz zur Industrieinsel Penang ist Langkawi eher touristisch erschlossen.

Natürlich war an einem langen WE die kurzfristige Buchungslage etwas kritisch und da ich immer noch nicht cool genug bin, ganz ohne Reservierung durch ein fremdes Land zu reisen, habe ich einen langen Abend mit Suchen verbracht. Leider gab es nur noch zwei Kategorien von Hotels: Super billig und extra teuer. Nach dem Motto – ich gönn mir ja sonst nix – und wann hab ich denn mal wieder die Gelegenheit so einen schicken Urlaub am Tropenstrand zu verbringen, hab ich halt dann etwas (hüstel) oberhalb meiner normalen Kategorie gebucht.

Die Anreise bestand aus vier Etappen: Taxi zum Fährhafen, Schnellfähre nach Langkawi und Check in.

Ersteres war sehr simpel. Das Hotel hatte alles vorbereitet. Der Wagen hat quasi schon auf mich gewartet. Auf der Fähre war es ein kleinwenig beengt – und die Einstellung der Klimaanlage grenzte an Körperverletzung. Aber drei Stunden waren auszuhaten.

Am Fährhafen war Mittagszeit. Leider gab es nur relativ westliche Fast Food Läden zu (vergleichsweise zu Penang) heftigen Preisen. Dafür war das Taxi zum Hotel sehr günstig und jeden Ringgit wert. Die Landschaft hier ist schon der Hammer.

Der schwierigste Teil war der Checkin.  Lange Schlangen von Pauschalturis, überwiegend aus Osteuropa aber auch genug aus der Heimat, vor der Rezeption. Als ich nach einer dreiviertelstunde endlich dran war wollten die meinen Voucher. Nach einiger Diskussion durfte ich die Bestätigungsmail von ebookers ans Hotel weiterschicken, so dass die es ausdrucken konnten.

Nächste Überraschung war, dass mich das Online-Reisebüro in ein Familienchalet mit 2 Schlafzimmern gebucht hatte. Die Frage ‚How many Kids are with you‘ hat mich wirklich zum Schmunzeln gebracht. Praktischerweise konnte ich noch auf ein normales Chalet umgebucht werden.

Für morgen habe ich einen Schnorchelausflug gebucht. Mal schauen, was das tropische Meer so drauf hat.

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