La Paloma Oheeee

Also an alle die es interessiert, ich lebe noch, aber heut war’s einigermaßen knapp.

Bin grad mit Felix und seinen Schwestern beim Segeln und wir machen die holländischen Binnenmeere unsicher. (Wurden heut schon wüst beschimpft, weil wir in der Schleuse allen die Vorfahrt genommen haben).

Segeln ist gar nicht so einfach. Zuwenig Wind ist doof, zuviel ist aber auch nicht gut.

Heute war etwas viel. Knapp über 20 Knoten im Mittel. Wir hatten nur ein kleines Stück vom Vorsegel gesetzt und trotzdem war’s recht sportlich.

Hoffe mal, dass der Wind morgen genau richtig ist, dann macht nämlich mordsmäßig Spaß :-).

(Das Bild ist von gestern, heute hat sich nur der Captain aus dem Cockpit gewagt.)

 

Extremsportwochen

Heute war der offizielle Auftakt zu meinen inoffiziellen Extremsportwochen 2010.

Ab Mittwoch werde ich mit ein paar guten Freunden (z. T. von der Blogroll) ums Zillertal rumkraxeln. Am Samstag muss ich diese Expedition allerdings Vorzeitig verlassen um am Sonntag beim Arber-Radmarathon Regensburg mitzumachen.

Beide Disziplinen, „Bergsteigen mit Gepäck“ und „Rennradfahren“ habe ich noch nicht ausreichend trainiert, aber ein Wochenende sollte dafür ja mehr als genug sein.

Also hab ich heute schonmal 10kg Bücher in meinen alten Tourenrucksack gestopft und bin im Bayerischen Wald einen Berg rauf gerannt. (Gehzeit laut Wanderführer 4h, ich hab zwei und ein Bisserl gebraucht).

Morgen werd ich mich dann frühs auf meinen kleinen roten Renner setzten und das Arber-Abschlusstraining veranstalten: ~85km mit mindestens 800Hm.

Damit bin ich dann hoffentlich für den Ernstfall gerüstet und kann die beiden anstehenden Highlights voll genießen!

Viertausend Meter Bergauf

Seit ca. fünf Jahren fahre ich einigermaßen Regelmäßig Mountainbike. Seit etwa vier Jahren besitze ich ein eigenes Bergfahrrad. Letzte Woche war ich jetzt endlich zum ersten mal mit meinem MTB in den richtigen Bergen, also in den Alpen, unterwegs.

Yvonne ist quasi unter die Reiseleiter gegangen und hat ein verlängertes MTB Wochenende im Kleinwalsertal organisiert. Natürlich nicht alleine, sondern mit ihrem Mann Andy und dem Verein Plus eV, aber sie hat mich gefragt, ob ich mit will. Ich wollte!

Es waren vier tolle Tage mit tollen Touren und ziemlich gigantischen Erfahrungen, die man so im Mittelgebirge halt nicht mitbekommt.

Tag 1:

Donnerstag, Fronleichnam. Anreise nach Riezlern im Kleinwalsertal ins Kleine Berghotel. Es regnet, aber wir fahren trotzdem. Kreuz und quer an der Breitnach entlang, die wahnsinnig viel Wasser führt. Tosende Wasserfälle entschädigen für nasse Socken. 500 Höhenmeter.

Tag 2:

Freitag. Die Wolken lösen sich langsam auf. Es geht über den Hörnlepass und später noch auf die Sturzalm. Lecker Buttermilch mit Waldbeeren geben Kraft für die Rückfahrt. 1600 Höhenmeter.

Tag 3:

Endgültig Sommer. Heute kommt der Härtetest: Tour über die Kanzelwand. 1000 Höhenmeter am Stück. Steile Serpentinen in der prallen ungefilterten Junisonne. Nahe am Gipfel wirds dann schwierig – Stufen im Weg und Schneereste. Gegen die Erschöpfung hilft Kaiserschmarrn, der Blick zurück macht glücklich. Die Abfahrt hat es auch in sich. Noch steiler als der Anstieg über lockeren Schotter. Die Bremsen glühen. Ein Mitfahrer stürzt, zum Glück nicht sehr schlimm. 1400 Höhenmeter.

Tag 4:

Kleine Abschlussrunde wieder auf die Sturzalm. Hausgemachter Apfelstrudel. Die Rückfahrt über den Sturzalmtrail. Wurzeln, Steine, Absätze. Ab und zu Schieben ist okay – für dieses Jahr. Der Tag klingt aus im Freibad. 500 Höhenmeter.

Bilder:

Mission accomplished – Projekt 20 Abschlussbericht

Servus zusammen,

ich weiß ich bin ein schlechter Blogger zur Zeit, aber es war und ist ja auch viel los zur Zeit. Da weiß man gar nicht, wo man anfangen soll.

Bevor der Sommer endgültig ausbricht, nutze ich die Zeit um etwas zuende zu bringen: Mein Projekt 20, dass ich vor sieben Monaten (Oh, G, wie die Zeit vergeht) großspurig angekündigt habe.

Es war ein guter Winter. Nicht nur was das Skifahren angeht, auch so. Aber die kurzen und die langen Skireisen gehören sicher zu den besonderen Höhepunkten. Am Anfang war der Schnee ein bisschen knapp, aber dann kam immer mehr davon und der Winter wollte gar kein Ende nehmen und so war zu Ostern noch genug da um die Wintersaison angemessen ausklingen zu lassen.

Angefangen hat es im Dezember in Kaprun, wo mir die Ski-Outlaws um Erns Garhammer eine neue Art des Tiefschneefahrens beigebracht haben. Seitdem schlenker ich beschwingt mit den Stöcken, wenn das Gelände schwierig wird (4 Pistentage).

Dann gabs ein im Januar Wochenende in Kirchberg, wo ich wegen der IWEPN-Konferenzen viele gute Erinnerungen habe (2 Pistentage).

Im Februar folgte DER Skiurlaub in Fiss nach bewährtem Rezept: Gute Freude + tolles Skigebiet = super Urlaub (7 Pistentage). Allerdings hatte ich hier auch zwei schwere Stürze, die mir meine Grenzen aufgezeigt haben. Zum Glück gabs nur leichte Blessuren (7 Pistentage).

Der Saisonhöhepunt war der Aldo-Busch-Pokal von Osram, Anfang März, den mein Team aus Regensburg dieses Jahr gewinnen konnte. Einen kleinen Beitrag dazu hat mein denkwürdiger Ausflug in den Langlaufsport geleistet, aber auch im Riesenslalom konnte ich wieder punkten. Lustig wars mit Stefan D., der mich durch die Todesrinne vom Mittager scheuchte. Leider bin ich da mit dem Kopf zuerst wieder rausgekommen, aber ich hätt’s beinahe geschafft (3 Pistentage).

Direkt im Anschluss ging’s ins Zillertal mit der Familie. Mit meinen Eltern und beiden Schwestern mit Familie habe ich eine sehr interessante Woche erlebt. Die lieben Kleinen haben ihren Onkel ganz schön geschafft, aber Lukas stand mit 2,5 Jahren schon auf den Skiern und hatte Spaß dabei (5 Pistentage, 1 Tag Kinderwagenschieben).

Anfang April kam der Osterhase und ich bin schon wieder ins Zillertal gefahren, aber etwas tiefer als davor. In Finkenberg und am Tuxer Gletscher kam die Saison zu einem würdigen Abschluss. Auch wenn ich am Anfang der Reise ziemlich erkältet war und bestätigen kann, dass Skifahren unter Medikamenteneinfluss nicht so der absolute Oberhit ist. Der absolute Oberhit sind die Bratkartoffeln im Spannagelhaus mit 3 Spiegeleiern (4 Pistentage)!

Alles zusammengezählt ergibt das 25 Pistentage. Soviel hab ich früher in 4 Jahren nicht zusammengebracht! Mein Ziel hab ich also locker erreicht. Und jetzt reicht es dann auch mit Winter und Skifahren. Im Moment glaube ich nicht, dass ich diese Skisaison nächstes Jahr toppen kann und werde. Somit wird der Winter 2010 wohl ein ganz besonderer bleiben.

(Hmm, ich habe ne Einleitung, nen Mittelteil, ne Zusammenfassung einen Ausblick, aber irgendwas fehlt… Bilder!)

Auf die Ketten

Da ich meinen Wintersport sehr ernst nehme, lege ich Wert darauf, dass mein Auto mit winterlichen Verhältnissen klar kommt. Dazu gehört natürlich, dass man auch damit fahren kann (zur Not sogar bergauf), wenn Schnee auf der Straße liegt.

Also hab ich mir letztes Jahr Schneeketten geleistet.

Den ersten Test hab ich im ‚Sommer‘ in der Tiefgarage vorgenommen. Dem stehenden Auto Schneeketten angezogen und wieder ausgezogen. Meine einzige, trügerische, Erinnerung an diesen Versuch ist, dass es eigentlich nicht so schwer war.

Heute habe ich dann beschlossen, den vielen Schnee auszunutzen um den Ernstfall unter gefechtsmäßigen Bedingungen zu proben. Ich bin auf einen tief verschneiten und darunter wie sich herausstellte dick vereisten, Waldwanderparkplatz gefahren und hab die Ketten ausgepackt.

Die Montageanleitung besteht aus vier mehr oder weniger vollstädigen Sätzen im Stile von ‚Nippel durch die Lasche ziehen‘ und ebenso vielen 3x3cm großen Fotos. Wenn ich den Kerl erwische, der das verzapft hat!

Und die Schneekettenmontage ist tatsächlich um einiges leichter, wenn der Reifen auf festem trockenem Untergrund steht, als wenn er schon halb im Schnee steckt.

Einige hundert Flüche später und nachdem ich mich total eingesaut hatte, konnte ich tatsächlich ein paar Meter fahren, mit den Ketten. Leider hat es nur auf der rechten Seite gut funktioniert, auf der Linken hat sich die Kette immer wieder verabschiedet…

Aber im Augenblick fühle ich mich fit, die Ketten auch im Ernstfall einzusetzen, vor allem, wenn dann noch jemand dabei ist, der mir hilft.

Die Übung hat sich also gelohnt. Und nicht nur für mich, sondern auch für drei andere Autofahrer, deren festgefahrene Vehikel ich im Verlauf meiner Versuche vom Eis schieben helfen konnte.

Hochgefühl (Vorsicht, kitschig)

Es ist kalt. Die eisige Luft brennt auf der Haut im Gesicht und bei jedem Atemzug in den Lungen. Es ist ein angenehmer, willkommener Schmerz der ein intensives Gefühl von Lebendigkeit bewirkt.

Das Herz schlägt schnell. Es beruhigt sich nur langsam in der dünnen Luft. Der Aufstieg war weder leicht noch ungefährlich. Doch derAusblick entschädigt für alle Anstrengung.

Unberührter Schnee erstreckt sich von der Sohle des Hochtals bis hinauf zu den Bergkämmen und Gipfeln. Ein Wetterwechsel hat seine Vorhut geschickt. Weiße Wölkchen, sind bemüht über den Grat zu klettern. Doch noch steht die Sonne ein paar Fingerbreit über den höchsten Gipfeln am blauen Himmel und strahlt, zeichnet dunkle Schatten in den Schnee.

Ein schüchternes Lächeln erobert vorsichtig die gefrorenen Lippen, und breitet sich schließlich über das ganze Gesicht aus. Befangen zwischen begeistertem Stolz und demütiger Dankbarkeit, in diesem Augenblick hier sein zu dürfen. Es gilt den Moment in sich aufzunehmen und tief im Innern festzuhalten.

Um ihn mitzunehmen und hinunter zu tragen, zurück in die  unruhige, laute, betriebsame Welt des Alltäglichen. Um sich dort von ihm tragen zu lassen, durch die hektischen Zeiten von Tag zu Tag zu Tag.

Bis günstige Umstände es wieder erlauben, hinaus zu gehen und hinauf zu steigen, dem nächsten Gipfel entgegen.

Ein Wintermärchen

Das war er also, DER Skiurlaub 2010. Diesmal ging es ins Skigebiet Serfaus-Fiss-Ladis, im Westen Tirols. Wir hatten eine  etwas *hüstel* überteuerte FeWo aber immerhin in perfekter Lage, direkt neben der Seilbahn und mit Sauna inklusive.

Ich habs mal wieder probiert, aber Sauna ist echt nicht mein Sport. Ich verstehe einfach denn Sinn nicht sich nackig in eine völlig überheizte Holzkiste zu hocken um sich anschließend selbst mit sehr kaltem Wasser zu traktieren. Das ist doch gelebter Masochismus! Meine Theorie ist, dass die Finnen das erfunden haben, als sie eine Methode suchten, die Wirkung von Bier zu verstärken.

Ich fand den Skikeller am Besten: Tür auf, Ski 25 m weit tragen, anschnallen und los gings. Abends abschwingen, abschnallen, Ski aufheben, 4m in den Skikeller tragen – fertig.

Neben zwei alten Freunden waren diesmal auch zwei nette Regensburgerinnen mit von der Partie. Leider sind die Leute die ich kenne inzwischen so wichtig, dass man sie nicht mehr für eine komplette Woche unter einen Hut kriegt, so dass  wir nur drei Abende lang die komplette Besetzung da hatten.

Was das Skifahren anging, war einiges geboten. Das Skigebiet ist riesig und sehr abwechlungsreich. Die Liftanlagen sind fast ausnahmslos sehr modern. Es gibt flache, breite Abfahrten zum Carven aber auch sehr anspruchsvolle schwarze Pisten und Skirouten.  Außerdem gibt es reichlich Gelegenheit, zwischen die Pisten ins Gelände zu fahren, ohne sich in große Lawinengefahr zu begeben.

Optimal war auch das Wetter: Von Neuschnee bis Sonne war alles dabei, wir konnten jeden Tag fahren.

An die neuen Ski hab ich mich prima gut gewöhnt. Sind wirklich sauschnell :-).

Am Abend wurde gekocht, meistens unter der kreativen Leitung von Michael, der erstaunliches zu Wege brachte, vor allem aus dem übrigen Quark und einer Dose Ananas. Danach wurde gegessen und dann meistens gespielt. Ein Highlight war der Schafkopfkurs.

Entgegen der Tradition war diesmal Samstag nicht nur der Abreisetag sondern wir sind (fast alle) nochmal Ski gefahren. Gute Entscheidung, denn bis zum Späten Nachmittag war Stau extrem angesagt und Brigitte, die gleich morgens gefahren ist, war fast doppelt so lange unterwegs wie normal.

Fazit: Es war ein toller Urlaub und wir sind alle fast ganz gesund wiedergekommen. (Okay, ich hab nen Verband an der linken Hand, aber das war Künstlerpech und ist halb so wild.)

In diesem Sinne: Ski or Die 😉

Ach ja, Projekt 20: 12,5 Tage sind absolviert,  9 gebucht, 4 angedacht: Es schaut nach Übererfüllung der Zielvorgabe aus :-).

Tiefschneekurs

Am Freitag war es endlich soweit: Projekt 20 ist aus der Planungsphase in die Durchführungsphase übergegangen!

Früh um sieben gings von Regensburg nach Kaprun, wo von Samstag bis Montag ein Tiefschneekurs gebucht war. Gegen elf sind wir angekommen und konnten noch 3-4 Stunden bei prima Wetter gescheit auf der Piste fahren.

Am Abend lernten wir dann den Guru der Veranstaltung, Ernst Garhammer, kennen und bekamen gleich mal unser LVS ausgeteilt.

LVS steht für Lawinen Verschütteten Suchgerät, oder auch Lebensversicherung wenn ihr wollt. Das Gerät sendet je nach aktivem Modus Signale aus, oder ortet eben diese Signale, mit dem Sinn, dass man lawinenverschüttete Skischüler finden und ausgraben kann.

Am nächsten Morgen um 08:30 Uhr trafen sich dann 50-60 lernwillige Skifahrer an der Talstation und es folgte die Gruppeneinteilung. Zunächst wurde nach Kursdauer aufgeteilt. Zwei Tage oder drei Tage. Dann wurden die Gruppen wohl nach Fahrkönnen eingeteilt und ich blieb als einer der letzten neben lauter top ausgerüsteten Geländefahrern und dem wahrscheinlich sportlichsten Skilehrer von allen stehen.

Ich schluckte trocken und versuchte mich zu erinnern, was ich damals bei der Anmeldung unter „Fahrkönnen“ eingetragen hatte. „Fährt wie ein junger Gott auf Speed“ hatte ich doch hoffentlich nur gedacht und nicht getippt?

Ich sah mich jedenfalls schon wieder bis in die letzte Mädchengruppe durchgereicht werden, so wie damals beim Mountainbiken.

Als alle Gruppen eingeteilt waren ging es ganz nach oben auf den Gletscher, auf 3000m. Dort gab es die Einweisung in das Lawinenpiepsdingens und ein bisschen Theorie zur neuen Fahrtechnik.

Normalerweise versucht der Schönskifahrer den Oberkörper ruhig zu halten, während die Beine darunter die Bögen machen.  Die von Garhammer propagierte ABS Technik hingegen verlangt, dass man jeden Schwung durch eine schwungvolle Oberkörperdrehung einleitet, die bis in die Skistockspitze durchzuziehen ist.

Das ganze hat ein bisschen was von Kung-Fu-Skifahren und bei uns Anfängern läuft es auf ein wildes Gefuchtel mit den Armen hinaus. Richtig umgesetzt hat es den Vorteil, dass man sehr stabile, kontrollierte Kurven fahren kann und zwar weitgehend unabhängig von der Unterlage. Man kommt also auch im Tiefschnee um die Ecke.

Bis die Umsetzung halbwegs gelingt, vergehen die Kurstage recht schnell. Zumal wir Samstag und Sonntag viele Pausen machen mussten, weil -30°C auch bei guter Kleidung etwas grenzwertig sind zum Skifahren. Lustig, wie einem danach -8°C richtig warm vorkommen können :-).

In der Gruppe bin ich doch ganz  gut mitgekommen, obwohl ich keinen eigenen Anti-Lawinen-Airbag-Rucksack dabei hatte und noch nie in Kamtschatka  oder Kanada beim Heli-Skiing war :-).

Ein Highlight war das Fahren in einer selbst eingefahrenen Buckelspur. Hier kommt eine Variation der ABS-Fahrtechnik zum Einsatz, bei der die Schwünge durch kurze Bewegungen aus dem Unterarm/Skistock eingeleitet werden. Hat viel Spaß gemacht und recht gut funktioniert.

Ich hoffe, dass ich diese Saison noch ein paar Tiefschneetage erleben darf um die Technik mal so richtig auszutesten, auch im Vergleich zu meiner alten Methode.

Projekt 20 ist also auf einem guten Weg: 3,5 Tage absolviert, 14 gebucht, 2,5 offen!

Hier ein paar Impressionen aus den Bergen:

Und hier noch was zum Staunen oder Gruseln:

TeamThirteen

Neue Ski

Urlaub zu hause ist nix für mich, da geb ich einfach zuviel Geld aus. Heute wollte ich ein von unserer Betriebssportgruppe vermitteltes Skiservice-Sonderangebot wahrnehmen. Als ich die Ski aus dem Keller holte, sahen sie aber noch viel schlimmer aus, als ich es in Erinnerung hatte. Deshalb hab ich ersmal nur die Snowblades, die ich als Dauerleihgabe für meine Schwester aufhebe, zum Service gebracht und mir erstmal das Angebot des Skiladens angeschaut.

Tja, was soll ich sagen? Head Supershape in der Magnum Version mit signifikantem Rabatt. Da konnte ich nicht nein sagen.

🙂

So besitze ich zum ersten Mal im Leben wirklich richtig richtig gute Ski und hoffe, dass die Magnum-Variante fast so schnell ist wie der Superspeed, den ich letztes Jahr in Meran hatte, und vielleicht noch ein bisschen besser für’s Gelände taugt.

Conil 2009

Irgendwie war ich mal wieder zu Rücksichtsvoll und habe allen Kollegen und sonstigen Arbeitsangelegenheiten beim Urlaubeintragen den Vortritt gelassen. Und so kam es, dass erst Mitte Oktober die Zeit günstig war.

Wenn man zu so einer komischen Zeit Urlaub macht und dann noch relativ spontan, tut man sich schwer jemanden zu finden, der mitfährt. Also musste ein Plan B her.

Deshalb war ich letzte Woche mit Frosch Sportreisen in Conil de la Frontera in Andalusien/Spanien. Das ganze war ein erster Versuch in Sachen Gruppenreise und ich muss sagen, ein gelungener.

Unser Hotel Diufain ist sehr schick, großzügig gebaut mit vielen kleinen frei zugänglichen Balkonen und einer riesigen Dachterasse (ist wohl etwas besser als der Frosch-Standard). Die Leute waren gut drauf und im passenden Alter (wohl normal bei Frosch). Das Wetter war, abgesehen von zwei Vormittagen, genial und selbst ich Frostbeule konnte es im Atlantik noch gut aushalten.

Als Garantie gegen die Langeweile gabs ein abwechslungsreiches Programm. Die Highlights waren eine 13km Strandwanderung mit Durchquerung einer Flussmündung (Wasser bis zum Hals, Rucksack auf dem Kopf, spannend das…), mehrere geführte MTB-Touren (Sportlich gesehen eher harmlos, aber trotzdem sehr schön), ein Tagesausflug nach Sevilla und eine Wanderung duch einen Korkeichenwald (leider im Regen).

Dazu gab es individuelles Sportprogramm am Strand (Beachballrekord mit 85 Ballwechseln!!) oder am Pool und die Möglichkeit in weiteren Sportarten Kurse zu belegen. Ich hatte einen Schnupperkurs im Wellenreiten und stand sogar schon mal kurz auf dem Brett. Andere haben sich im Kitesurfen versucht oder waren Reiten.

Oh und ich habe meine neu erworbene Lenkmatte im Levante geflogen. Macht eigentlich genauso viel Spaß wie ein Deltadrache, passt aber  in jeden Koffer!

Und zwischendrin konnte ich immer wieder ein bisschen Spanisch üben. Das klappte relativ gut, aber nicht immer. Zum Beispiel kam eine Fanta-Vodka obwohl ich einen Zumo de Naranja bestellt hatte. Aber egal, lustig wars!

War also alles in allem ein prima Urlaub und falls ich mal wieder nichts besseres vorhabe, werde ich wieder schaun was Frosch so anbietet.