Da es ‘Making Money’ vom großartigen Therry Pratchett noch nicht als Taschenbuch gibt habe ich in meinen alten Büchern gekramt und beschlossen, der ‘kürzesten Geschichte der Zeit’ (so eine Art ‘Eine kurze Geschichte der Zeit’ für Dummies) nochmal eine Chance zu geben.
Gestern abend war das Kapitel über den sogenannten Welle-Teilchen-Dualismus dran. Dieses Thema verfolgt mich inzwischen schon seit über zehn Jahren und ich krieg’s immer noch nicht auf die Reihe.
- Licht ist eigentlich mehr ne Welle. Die Lichtenergie ist aber gequantelt. Licht hat eigentlich keine Masse, aber einen Impuls. Nagut.
- Elektronen sind eigentlich mehr Teilchen. Aber sie haben eine Energieabhängige Wellenlänge und können miteinander interferieren. Von mir aus.
Krass wirds, wenn man jetzt dieses berühmte Doppelspaltexperiment macht und die Elektronen _einzeln_ und _nacheinander_ da durch jagt. Obwohl immer nur ein Elektron unterwegs ist und die Elektronen einzeln am Detektor ankommen, bildet sich mit der Zeit ein Interferenzmuster!
Scheiße, wie geht das denn?
Im Buch steht die etwas unbefriedigende Erklärung, dass die einzelnen Elektronen mit sich selbst interferieren.
Ich denke dass ist eine Lüge um die Gehirne der Leser zu schonen. Denn jedes Elektron kann am Detektor nur an einem Ort ankommen. Der Detektor kann sich nicht merken, dass sich dieses eine Elektron eigentlich über die verschiedenen Interferenzstreifen aufgeteilt hat.
Wenn sich aber der Detektor das nicht merken kann, wer merkt sich denn dann wie die bisherigen einzelnen Elektronen geflogen sind? Der Spalt?
So ähnlich. Ich glaube, dass Elektronen nicht nur im Raum eine gewisse Ausdehnung haben, sondern auch in der Zeit. So können auch Elektronen, die mit scheinbar relativ großem zeitlichem Abstand durch den Spalt fliegen doch miteinander interferieren.
Ich bin natürlich zu faul das zu recherchieren. Vielleicht gibt es schon ausgefuchste Theorien darüber. Oder es ist totaler Blödsinn. Keine Ahnung.
Aber diesen komischen Stromteilchen würde ich alles zutrauen!