Bold poetry

It ain’t over ’till it’s over -

but it is over ain’t it?

6 Responses to “Bold poetry”

  1. Micha says:

    Ähm… sehr philospophisch, but what does the author want to say? ;)

  2. doro says:

    wieso hab ich gerade dieses bild vorm inneren auge wie der strick mit einer quasi leeren tüte chips aufm sofa hockt und hoffnungsvoll versucht dieses letzte krümel zu erhaschen, was sich immer in diesen tütenriefen versteckt und dann schüttelt man diese tüte immer so direkt über dem gesicht damit folgendes passiert: dieses letzte ver&%$§ stückchen purzelt tatsächlich aus der tüte und krümelt einem entweder direkt ins auge oder in den kragen des pullovers…

    naja ich habe nur blubb gemacht…

    was ich eigentlich sagen wollte: klingt nach hoffnung – stellt sich nur die frage: hoffnung worauf? dass es vorbei ist oder dass es noch nicht vorbei ist…

    schmeiß dein experiment doch einfach in den müll und fang von vorn an :-D

  3. st says:

    Äh, die fett gedruckten Worte widersprechen quasi diametral der Aussage des gesamten Werkes. (Leider habe ich es noch nicht geschafft in den unfetten Wörtern den Sinn zu finden).

    Will sagen: Ist irgendetwas jemals wirklich vorbei? Oder um es mit C. Funke zu sagen: In Wirklichkeit haben Geschichten genau so wenig ein Ende, wie sie einen Anfang haben (Tintenblut evtl. nicht wörtlich, bin zu faul nachzuschlagen).

    @Doro: Von wegen Chipstüte, ich würde mich doch niemals mit einer Chipstüte auf meinem Sofa verlustieren. Und womöglich noch den guten Computer vollkrümeln.
    Ich will Schoki…

  4. doro says:

    diametral also, ja also sowas von… wow…

    hm ich könnte jetzt krümelkackerig anmerken, dass dein argument mit dem anfang und dem ende von geschichten (oder der zeit je nachdem wie man will) global betrachtet natürlich so zu sein scheint… dein menschenleben jedoch ist nicht global, deshalb haben geschichten subjektiv betrachtet immer einen anfang und ein ende… und das tolle ist – ab und an kann man beide parameter sogar autonom determinieren :-)

  5. st says:

    Man kann doch Menschenleben nicht mit Geschichten gleichsetzen!!!

    Menschenleben sind endlich, aber Menschen sind bloß die Figuren. Wenn man eine Geschichte über ein Leben erzählt dann kann man mit der Geburt anfangen und dem Tod enden. Aber das ist eigentlich reine Willkür, denn man könnte auch mit dem ersten verliebten Blick zwischen den Eltern anfangen und der Beerdigung aufhören und schon geht die Geschichte über das Leben der Figur hinaus.

  6. doro says:

    da hatte er tatsächlich noch was zu bemerken :-)

    menschenleben, menschen, geschichten, handlung, figuren, menschen, menschenleben, geschichte… nunja es kommt wohl auf die perspektive an… stell ich die frage für mich und bin quasi akteur, interessiert mich direkt nur, was mich wirklich was angeht… das ist jedoch tatsächlich auf mein menschenleben begrenzt… wobei das nicht `nach mir die sinnflut`heißen soll… nunja vielleicht doch… so ein bissel…

    tritt man einen schritt zurück quasi in die passive situation des beobachters und erzählers (meinte ich so ungefähr mit global betrachtet) spielen anfang und ende eines menschenlebens natürlich keine rolle…

    so oder so ähnlich…

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