Archive for the ‘Sonstiges’ Category

Killerspiele endlich verbieten!

Wednesday, September 30th, 2009

Neulich bei dem Amoklauf in Ansbach gab es zum Glück keine Toten sondern ‘nur’ ein paar Verletzte. Und was fällt auf: Auf dem Computer des Täters wurden _keine_ Killerspiele gefunden!

Das beweist eindeutig, dass Killerspiele an allem schuld sind. Amokläufer, die sich mit Killerspielen vorher auf das Amoklaufen vorbereiten, richten erheblich mehr Schaden an als andere, die es nur ‘mal im Fernsehen gesehen haben’.

Damit ist klar, es gibt absolut keinen Grund den sportlichen Sportschützen das Trainieren mit großkalibrigen, automatischen Waffen zu verleiden, sondern es ist viel wichtiger die Killerspiele, vor allem dieses brutale Paintball zu verbieten.

Auf der anderen Seite

Sunday, September 27th, 2009

Inzwischen kann man wohl sagen, dass ich auf gutem Weg vom Sportradler zum Radsportler bin. Und so habe ich inzwischen an einigen Radsportveranstaltungen teilgenommen. Deshalb wurde es mal Zeit, die Seite zu wechseln und mich mal als Helfer nützlich zu machen.
Die von meinem Verein ausgerichtete Welt-Kult-Tour im Südwesten von Regensburg bot dafür die richtige Gelegenheit.

Ich war an der ersten Verpflegungsstation beim Kloster Weltenburg im Einsatz. Das bedeutete leider aufstehen um fünf Uhr früh.

Gegen halb sieben hatte ich den Einsatzort im nächtlichen Nebel gefunden und traf dort unsern Einsatzleiter mit seiner Familie.

Die Aufbauarbeiten erstreckten sich über ein riesiges Buffet, mehrere provisorische Radständer, und diverse Elektrische Kochgelegenheiten für Suppe, Tee und Wasser. Danach ging es ans Brote schmieren, Kuchen aufschneiden und Obstzerkleinern.

Rechtzeitig, bevor die ersten Radler mit der Fähre übersetzten, waren wir mit allem fertig.

Die Fähre an sich ist eigentlich schon ein Ausflugsziel für sich: Sie wird nur mit Wasser- und Muskelkraft betrieben.

Leider bildet sie so auch ein echtes Nadelöhr und die ca. 800 Teilnehmer brauche viel Geduld, bis sie da durch sind. Ausserdem wird es ziemlich kühl, wenn man länger im Donaufrühnebel steht.

Jedenfalls konnten wir die ersten Ankömmlinge mit einer großartigen Verkostung über die Fahrtunterbrechung hinwegtrösten. Leider war die Logistik etwas optimistisch gewesen und gegen zehn wurden die Lebensmittel knapp. Einer der Mithelfer begab sich auf die Suche nach Nachschub, aber am Sonntag war das keine leichte Aufgabe und das Ergebnis brachte nur kurz Entspannung.

Die meisten Sportler kamen aber gut auf ihre Kosten und von denen, die etwas zu kurz (bzw. zu spät) kamen nahmen es fast alle sportlich.

Am Ende stand dann das Aufräumen, bevor sich eine kleine Karavane aus mit Müll beladenen Autos wieder auf den Rückweg nach Regensburg machte.

Dort war die große Party im Zielbereich schon voll im Gange. Und als Helfer hatte ich dort zum ersten mal im Leben VIP-Status.

Fazit: Auch als Helfer hat man auf solchen Veranstaltungen seinen Spaß, aber es ist fast so anstrengend wie selberfahren :-) .

Zum Schluß ein paar Impressionen:

Dult 2009

Thursday, September 10th, 2009

Zweimal im Jahr gibts in Regensburg ein Volksfest, das sich Dult nennt. Das ist so ähnlich wie’s Oktoberfest in München, nur viel kleiner.

Montag war ich da und bin so derb abgestürzt, wie man mit Apfelschorle abstürzen kann. Und am Ende hab ich sogar auf einer Bierbank getanzt ;-) .

Aber eigentlich wollte ich nur erzählen, dass ich dank Schusseligkeit etwas verfrüht zu einer neuen Digicam (Canon SX200)  gekommen bin, die da zum ersten mal ernsthaft im Einsatz war. Riesenrad und Flipper mit langer Belichtungszeit.

Soweit bin ich zufrieden:

Eine kleine Süßigkeit

Sunday, June 21st, 2009

Aufhören ist leicht. Alfons hatte schon hundertmal aufgehört. Nicht wieder anfangen war das Problem.

Er hatte es sich in seinen Lieblingssessel bequem gemacht, was in demselben eine gewisse Spannung erzeugte, und ignorierte den Fernseher, in dem gerade eine etwas korpulente Frau mit grell gefärbtem Haar und leicht hysterischer Stimme über geschmackvolle Inneneinrichtung dozierte.

Alfons dachte an, beziehungsweise träumte von Schokolade. Nur ein einziges Stück! Dieses leise Knistern der Silberfolie, das satte, zweifache Knacken, wenn er es aus der Tafel brechen würde. Dieser Duft, betörend süß und bitter zugleich. Und schließlich jener glorreiche Moment, in dem er es in den Mund nehmen würde, in dem sich dieses Glücksgefühl von der Zungenspitze ausgehend in seinem ganzen gewaltigen Körper ausbreiten würde. Wellen der Wohligkeit, die bis in die Fingerspitzen wabern und wieder zurück. Alfons bekam Gänsehaut bei dem Gedanken und seufzte leise.

Aber er hatte es ihnen versprochen, ja sogar geschworen! Nichts Süßes bis Ostern. Es wäre seine letzte Chance, hatten sie gesagt. Und er hatte ihnen alles mitgeben müssen, was er im Haus hatte.

Fast eine ganze Woche hatte er jetzt schon durchgehalten. Dafür hatte er sich ja wohl eine kleine Belohnung verdient. Nur eine ganz kleine Süßigkeit. Niemand würde es je erfahren.

„Wir wissen beide, dass es nicht bei einer einzigen bleiben wird“, warnte ihn sein Gewissen. Doch Alfons hatte sich schon hochgewuchtet und war auf dem Weg zum Bücherregal. „Was soll’s, Aufhören ist ja leicht“, sagte er laut zu sich selbst, als er den ausgehöhlten Almanach aufschlug, in dem er die Pralinen versteckte.

Futsch

Saturday, June 13th, 2009

Letzte Woche hab ich hier zwei Posts zum Thema ‘Tag der Organspende’ und zur Europawahl veröffentlicht.
Ein paar Stunden später haben sich diese Beiträge in Luft aufgelöst.
Keiner weiß wieso, am wenigsten ich selbst. Ich möchte niemanden beschuldigen, aber ich gehe im Moment von einer Verschwörung der Regierung (Internetzensur) mit der Organmafia aus, denn das ist die einzige vernünftige Erklärung.

Frühling

Friday, May 8th, 2009

Ja, ich bin spät dran, aber ich habe beim Sortieren von meinen Fotos ein paar Frühlingsimpressionen gefunden, die ich euch nicht vorenhalten möchte:

Onkel die dritte

Friday, May 8th, 2009

Am 5.5. wurde meine Nichte Lina geboren. Herzlich Willkommen, kleiner Wurm!
Lina

Winterelfchen

Sunday, March 29th, 2009

Bevor der Winter sich endgültig verabschiedet, hier noch ein kleiner Erguss zum Thema Skifahren bei nicht ganz optimalen Verhältnissen:

Schnee
Wirbelnde Flocken
Ich tanze hindurch
Schnell wie der Wind
Ungestüm

Rennfahrer

Tuesday, March 17th, 2009

Es ist jetzt schon ein paar Tage her, aber ich möchte es euch auf keinen Fall vorenthalten:

Am 7. März bin ich mein erstes Skirennen gefahren! Und das kam so:

Letztes Jahr im Herbst stand im Intranet ein Aufruf zur Anmeldung zur Trofeo Aldo Bush, einem Firmeninternen Skievent mit sportlichen Wettkämpfen. Und da ich schon damals den guten Vorsatz hatte, möglichst viel Ski zu fahren, habe ich mich einfach mal angemeldet.

Donnerstag morgens um sechs ging es dann los, mit 27 netten Kollegen im Bus. Das Ziel war Meran in Südtirol und der Plan war, Ski zu fahren, Spaß zu haben, und den Standort Regensburg möglichst eindurcksvoll zu vertreten.

Gegen Mittag waren wir da und nach einem kurzen Stop im Hotel gings gleich auf die Piste. Da das Wetter noch ziemlich mies war und es einige Unklarheiten über die genaue Abfahrtszeit des Busses gab, war da allerdings nur der ganz harte Kern beteiligt.

Leider fahren meine netten K2 Comp Ski auf Neuschnee im Flachen sehr beschissen, so dass ich mir für die Wettkampftage mal richtige Ski ausgeliehen habe. Ich hätte wirklich nicht geglaubt, dass der Unterschied so deutlich ist. Die gemieteten Head – Supershape gehen wirklich noch extrem viel besser ab, als meine eigenen Ski. Es hat mir richtig leid getan sie zurückzugeben ;-( .

Aber zurück zum Thema.  Wieder zurück in Meran gab es Abendessen und anschließend einen Absacker in einer netten Bar mit Livemusik.

Freitag standen die Wettkämpfe im Langlauf, Snowboard und Rodeln an. Unsere Gruppe hat fast überall ganz passabel abgeschnitten. Okay, rodeln mit Skistiefeln ist nicht so ganz einfach, da hab ich ziemlich versagt :-) . Aber vor allem ging es an dem Tag ja darum möglichst viele Pistenkilometer zu schrubben um optimal eingefahren zu sein für den Riesenslalom am Samstag.

Das Rennen selbst hat großen Spaß gemacht. Die Strecke war in knapp einer Minute zu bewältigen und das ist anstrengender, als man denkt.

Für eine Spitzenplazierung hat es trotz toller Ski nicht gereicht, aber für den ersten Versuch war es nicht schlecht. Ich war sicher im vorderen Drittel meiner Altersgruppe und konnte so ein paar Punkte für die Gesamtwertung beisteuern.

Am Abend gab es eine feierliche Siegerehrung mit anschließender Siegesfeier und am Sonntag hatten wir noch einen gemütlichen Vormittag auf den Brettln.

Das ganze war eine tolle Aktion und ich hoffe, dass ich nächstes Jahr wieder dabei sein kann.

Abschied

Thursday, January 29th, 2009

Die schlimme Nachricht kam in vielen kleinen Portionen, doch jetzt ist es endgültig traurige Gewissheit.

Wirklich fassen werde ich es erst in ein paar Tagen, wenn wir alle zusammenkommen und Du nicht dabei sein wirst. Dein Körper wird mit dem Herzen eines anderen in der Brust in einem Sarg liegen. Mit einem fremden Organ, das Verheißung war und Verhängnis wurde.

Ich erinnere mich noch ganz genau, wie es war wenn wir uns getroffen haben. Du hast mich jedes Mal angestrahlt und ganz fest umarmt. Dann haben wir geredet oder zusammen gespielt. Es war schön.

Du musstest uns verlassen, aber Du bleibst ein Vorbild. Du hast das Leben geliebt obwohl es nicht fair war. Du hast uns gezeigt, was Tapferkeit heißt.

Ich werde Dich nie vergessen.