Die Schlacht um die kleine japanische Insel Iwojima gilt als Meilenstein im Pazifikkrieg. Clint Eastwood hat diese Schlacht jetzt verfilmt und zwar gleich zweimal. Der erste Film, Flags of our fathers, schildert die Ereignisse aus amerikanischer Sicht. Der zweite, Letters from Iwojima stellt die japanische Sicht dar.
Bei Flags steht weniger das eigentliche Kriegsgeschehen im Mittelpunkt, das jedoch im Stil von Private Ryan sehr eindringlich inszeniert ist, sondern die Vermarktung von drei Überlebenden, die am Aufstellen der US-Flagge auf dem Mount Suribashi beteiligt waren.
Das Ergebnis ist ein wirklich guter Kriegsfilm, der über das eigentliche Gefecht weit hinaus geht und dadurch dem Zuschauer Einblick in neue Dimensionen der Absurdität des Krieges gewährt (7/10).
(Ich unterscheide nicht zwischen Kriegsfilm und Antikriegsfilm. Ein guter Kriegsfilm, der die Begebenheiten realistisch darstellt, wirkt immer als Antikriegsfilm).