Das muss man ihm lassen, jetzt hat er’s fast gepackt. Mit seiner sicherlich wohlüberlegten Provokation, dass ein Anschlag mit nuklearem Material nicht zu verhindern sei und man die Tage bis dahin am besten in Ruhe genießen sollte hat er heute im Bundestag einiges Entsetzen ausgelöst.
Vor allem die Koalitions-Genossen gingen ordentlich auf ihn los. Leider haben sie ihn nur fast dazu aufgefordert alles zu tun, was nötig ist um diese Anschläge zu verhindern. Onlinedurchsuchungen und Bundeswehrstreifen in deutschen Innenstädten wären doch gute Maßnahmen für den Anfang.
Da gegen ist der Verteidigunsminister doch ganz harmlos, der sich vom Verfassungsgericht nur nicht verbieten lassen will, entführte Passagierflugzeuge abschießen zu lassen. Das schöne an der Situation ist, dass es garantiert niemals zu so einem Szenario kommen wird.
- Die Terroristen werden uns nicht auf die Nase binden, dass sie auf Selbstmord aus sind.
- Sie werden die Zeit zwischen Übernahme des Flugzeugs und dem Absturz kurz halten, schon um einen organisierten Widerstand der Passagiere zu verhindern.
Die Alarmrotte wird also niemals rechtzeitig in die Position kommen, dass eine Abschussentscheidung getroffen werden könnte.
Warum kommt eigentlich niemand auf die Idee, wahrscheinliche Ziele für solche Anschläge zu identifizieren und deren schnelle Evakuierung im Ernstfall vorzubereiten?