Neulich lag ich träge auf meinem Sofa und zapp(el)te unmotiviert durch alle Kanäle des Kabelfernsehens. Schließlich blieb ich an einem dieser unseriösen Wissenschaftsmagazine des unseligen Privatfernsehens hängen, die ich so gerne sehe, und lernte ein paar neue Sachen über Testosteron:
- Wieviel Testosteron man hat, sieht man an der Fingerlänge. Langer Ringfinger (länger als der Zeigefinger) heißt viel Testosteron. Kurzer Ringfinger = Sissi.
- Testosteron = Motivation.
- Mehr Bewegung, mehr Testosteron.
Da mein Ringfinger nur bei sehr günstigen Lichtverhältnissen länger als der Zeigefinger erscheint, und ich meistens lethargisch auf der Couch liegend dem Bildungsfernsehen zweiter Klasse fröhne, während sich meine Libido in einer dunklen Kellerecke versteckt (vielleicht wars auch ne Spinne; war jedenfalls nicht sehr groß das), muss ich wohl davon ausgehen, dass mein persönlicher Testosteronvorrat unmittelbar nach Ausbildung meiner prächtigen Körperbehaarung erschöpft war.
Dem Problem könnte man natürlich wieder abhelfen, durch mehr Sport. Dazu fehlt mir aber die Motivation (kann ich nix für, liegt am Testosteron, wie mein Ringfinger beweist!).
Ich werde mir jetzt also mal so ein Testosteronpflaster (gibts im Radsportfachgeschäft unter der Ladentheke) auf’n Sack kleben und drauf warten, dass ich Lust bekomme.
Auf Joggen zum Beispiel. Oder Radfahren…