Homing

November 26th, 2009

Heute hab ich im Radio von einem neuen Trend gehört: Homing . Damit ist wohl ‘zuhause bleiben und vielleicht mal was mit Freunden kochen’ gemeint.

Hat mich jedenfalls an den alten Trend erinnert, Sachen die eigentlich ein alter Hut sind mit anglizismen aufzupeppen und dann wieder cool zu finden.

Ich mach jetzt noch ne Runde Powercouching.

Volksbegehren

November 19th, 2009

Grade war ich im Bürgerbüro und hab einen auf direkte Demokratie gemacht.
Zur Zeit läuft hier in Bayern ein Volksbegehren zur Wiedereinführung eines konsequenten Rauchverbots und da hab ich natürlich unterschrieben.
Ob die Sache durchgeht ist schwer einzuschätzen. Es werden ca. 900 000 Unterschriften gebraucht, um einen Volksentscheid zu ermöglichen.
Aber auch wenn es nicht reicht, kommen hoffentlich genug Stimmen zusammen um ein kleines Ausrufezeichen zu setzen.

Neue Ski

October 29th, 2009

Urlaub zu hause ist nix für mich, da geb ich einfach zuviel Geld aus. Heute wollte ich ein von unserer Betriebssportgruppe vermitteltes Skiservice-Sonderangebot wahrnehmen. Als ich die Ski aus dem Keller holte, sahen sie aber noch viel schlimmer aus, als ich es in Erinnerung hatte. Deshalb hab ich ersmal nur die Snowblades, die ich als Dauerleihgabe für meine Schwester aufhebe, zum Service gebracht und mir erstmal das Angebot des Skiladens angeschaut.

Tja, was soll ich sagen? Head Supershape in der Magnum Version mit signifikantem Rabatt. Da konnte ich nicht nein sagen.

:-)

So besitze ich zum ersten Mal im Leben wirklich richtig richtig gute Ski und hoffe, dass die Magnum-Variante fast so schnell ist wie der Superspeed, den ich letztes Jahr in Meran hatte, und vielleicht noch ein bisschen besser für’s Gelände taugt.

Diss

October 28th, 2009

I’m a Titan

But you’re just titanic

I’ll float like an Iceberg

But you sink down into panic

Conil 2009

October 27th, 2009

Irgendwie war ich mal wieder zu Rücksichtsvoll und habe allen Kollegen und sonstigen Arbeitsangelegenheiten beim Urlaubeintragen den Vortritt gelassen. Und so kam es, dass erst Mitte Oktober die Zeit günstig war.

Wenn man zu so einer komischen Zeit Urlaub macht und dann noch relativ spontan, tut man sich schwer jemanden zu finden, der mitfährt. Also musste ein Plan B her.

Deshalb war ich letzte Woche mit Frosch Sportreisen in Conil de la Frontera in Andalusien/Spanien. Das ganze war ein erster Versuch in Sachen Gruppenreise und ich muss sagen, ein gelungener.

Unser Hotel Diufain ist sehr schick, großzügig gebaut mit vielen kleinen frei zugänglichen Balkonen und einer riesigen Dachterasse (ist wohl etwas besser als der Frosch-Standard). Die Leute waren gut drauf und im passenden Alter (wohl normal bei Frosch). Das Wetter war, abgesehen von zwei Vormittagen, genial und selbst ich Frostbeule konnte es im Atlantik noch gut aushalten.

Als Garantie gegen die Langeweile gabs ein abwechslungsreiches Programm. Die Highlights waren eine 13km Strandwanderung mit Durchquerung einer Flussmündung (Wasser bis zum Hals, Rucksack auf dem Kopf, spannend das…), mehrere geführte MTB-Touren (Sportlich gesehen eher harmlos, aber trotzdem sehr schön), ein Tagesausflug nach Sevilla und eine Wanderung duch einen Korkeichenwald (leider im Regen).

Dazu gab es individuelles Sportprogramm am Strand (Beachballrekord mit 85 Ballwechseln!!) oder am Pool und die Möglichkeit in weiteren Sportarten Kurse zu belegen. Ich hatte einen Schnupperkurs im Wellenreiten und stand sogar schon mal kurz auf dem Brett. Andere haben sich im Kitesurfen versucht oder waren Reiten.

Oh und ich habe meine neu erworbene Lenkmatte im Levante geflogen. Macht eigentlich genauso viel Spaß wie ein Deltadrache, passt aber  in jeden Koffer!

Und zwischendrin konnte ich immer wieder ein bisschen Spanisch üben. Das klappte relativ gut, aber nicht immer. Zum Beispiel kam eine Fanta-Vodka obwohl ich einen Zumo de Naranja bestellt hatte. Aber egal, lustig wars!

War also alles in allem ein prima Urlaub und falls ich mal wieder nichts besseres vorhabe, werde ich wieder schaun was Frosch so anbietet.

Winter im Oktober

October 16th, 2009

Gestern wehte es grosse Schneeflocken an meinem Buerofenster vorbei. Es war saukalt.

Heute bin ich um 02:30 aufgestanden, ohne Winterreifen zum Flughafen geeiert, in ein Flugzeug gestiegen und nach Andalusien gejettet.

Hier hatte es weit ueber 20 Grad, sogar im Atlantik, Und die Sonne knallt nur so runter.

Das Hotel ist chiq, die Leute sind nett und vielleicht mache ich die Tage noch nen Surfkurs.

Aber ein bisschen hab ich auch ein schlechtes Gewissen: Am Montag Abend verpasse ich die Skigymnastik…

Skigymnastik – oder das Dämlichste was ich seit langem getan habe

October 13th, 2009

Gute Vorbereitung ist alles. Und da ich das Thema Projekt 20 sehr ernst nehme, bin ich auf das Angebot meiner Betriebssportskigruppe eingegangen und habe mich zur Skigymnastik angemeldet.

Nach zwei Trainingseinheiten ist es nun an der Zeit eine erste Bilanz zu ziehen:

Zunächstmal muss ich darauf hinweisen, dass das Ski in Skigymnastik etwas irreführend ist. Die Betonung liegt eigentlich auf Gymnastik. Nun ja, der Zweck heiligt die Mittel und die Idee bei der Skigymnastik liegt darin, seinen Körper auf die Beanspruchung durch die bevorstehende Skisaison vorzubereiten.

Zum Skifahren braucht man Kraft, Ausdauer, Koordination, Gleichgewicht – und Beweglichkeit schadet auch nicht. Also im Endeffekt läuft es auf stinknormale Gymnastik raus.

Apropos stink. Da ich leider der wahrscheinlich einzige Mensch bin, der beim Sport nach Rosen mit Honig und einem kleinen Schuß Vanille riecht bin, ist die Luft in der kleinen Turnhalle und in der Umkleide (Angstschweiß) nicht so ganz erfrischend.

Aber zurück zur Gymnastik: Die meiste Zeit muss man da komische Bewegungen machen. Manchmal mit Armen und Beinen gleichzeitig. Zur Musik. Und im Rhythmus.

Aus meiner ganz eigenen Perspektive spielt sich das ungefähr so ab:

Vorturner bewegt irgendwie die Arme und Beine. Im Rhythmus. Ich schau kurz wie ein Bus und versuche dann das nachzumachen. Klappt nicht. Nochmal gucken. Geht der Arm nach rechts, wenn das Bein nach links geht, oder anders? Klappt wieder nicht. Ah, so ungefähr. Mist, ich mach’s genau andersrum, wie alle anderen. Kurz Pause und dann richtig wieder reinkommen. Mist, wieder falsch. Fast hingefallen. Ogott. Zum Glück kennt mich hier fast keiner. Hat keinen Zweck das. Vielleicht ist mein Schuh offen? Nee, leider nicht. Mach ich halt was anderes. Irgendwie Hopsen und mit Armen und Beinen wackeln. Merkt bestimmt keiner. Oh, strenger Blick vom Vorturner. Nagut einen Versuch noch. Ups, Nachbarn getreten. Sorry. Ich gucke konzentriert auf den Boden und hopse einfach nur hoch und runter. Pfiff, nächste Übung…

Ach ja, zu meiner intuitiven Entscheidung damals in der achten Klasse die Tanzschule zu verweigern gratuliere ich mir hiermit nochmal ganz herzlich.

Jedenfalls ist Skigymnastik eine super Sache, ich werde total fit und wahnsinnig beweglich sein und deshalb werde ich nicht aufgeben. Die eine oder andere kleine Demütigung am Montag abend hat ja schließlich noch keinem geschadet.

Killerspiele endlich verbieten!

September 30th, 2009

Neulich bei dem Amoklauf in Ansbach gab es zum Glück keine Toten sondern ‘nur’ ein paar Verletzte. Und was fällt auf: Auf dem Computer des Täters wurden _keine_ Killerspiele gefunden!

Das beweist eindeutig, dass Killerspiele an allem schuld sind. Amokläufer, die sich mit Killerspielen vorher auf das Amoklaufen vorbereiten, richten erheblich mehr Schaden an als andere, die es nur ‘mal im Fernsehen gesehen haben’.

Damit ist klar, es gibt absolut keinen Grund den sportlichen Sportschützen das Trainieren mit großkalibrigen, automatischen Waffen zu verleiden, sondern es ist viel wichtiger die Killerspiele, vor allem dieses brutale Paintball zu verbieten.

Auf der anderen Seite

September 27th, 2009

Inzwischen kann man wohl sagen, dass ich auf gutem Weg vom Sportradler zum Radsportler bin. Und so habe ich inzwischen an einigen Radsportveranstaltungen teilgenommen. Deshalb wurde es mal Zeit, die Seite zu wechseln und mich mal als Helfer nützlich zu machen.
Die von meinem Verein ausgerichtete Welt-Kult-Tour im Südwesten von Regensburg bot dafür die richtige Gelegenheit.

Ich war an der ersten Verpflegungsstation beim Kloster Weltenburg im Einsatz. Das bedeutete leider aufstehen um fünf Uhr früh.

Gegen halb sieben hatte ich den Einsatzort im nächtlichen Nebel gefunden und traf dort unsern Einsatzleiter mit seiner Familie.

Die Aufbauarbeiten erstreckten sich über ein riesiges Buffet, mehrere provisorische Radständer, und diverse Elektrische Kochgelegenheiten für Suppe, Tee und Wasser. Danach ging es ans Brote schmieren, Kuchen aufschneiden und Obstzerkleinern.

Rechtzeitig, bevor die ersten Radler mit der Fähre übersetzten, waren wir mit allem fertig.

Die Fähre an sich ist eigentlich schon ein Ausflugsziel für sich: Sie wird nur mit Wasser- und Muskelkraft betrieben.

Leider bildet sie so auch ein echtes Nadelöhr und die ca. 800 Teilnehmer brauche viel Geduld, bis sie da durch sind. Ausserdem wird es ziemlich kühl, wenn man länger im Donaufrühnebel steht.

Jedenfalls konnten wir die ersten Ankömmlinge mit einer großartigen Verkostung über die Fahrtunterbrechung hinwegtrösten. Leider war die Logistik etwas optimistisch gewesen und gegen zehn wurden die Lebensmittel knapp. Einer der Mithelfer begab sich auf die Suche nach Nachschub, aber am Sonntag war das keine leichte Aufgabe und das Ergebnis brachte nur kurz Entspannung.

Die meisten Sportler kamen aber gut auf ihre Kosten und von denen, die etwas zu kurz (bzw. zu spät) kamen nahmen es fast alle sportlich.

Am Ende stand dann das Aufräumen, bevor sich eine kleine Karavane aus mit Müll beladenen Autos wieder auf den Rückweg nach Regensburg machte.

Dort war die große Party im Zielbereich schon voll im Gange. Und als Helfer hatte ich dort zum ersten mal im Leben VIP-Status.

Fazit: Auch als Helfer hat man auf solchen Veranstaltungen seinen Spaß, aber es ist fast so anstrengend wie selberfahren :-) .

Zum Schluß ein paar Impressionen:

Projekt 20

September 10th, 2009

Wenn man morgens aus dem Haus geht, oder abends länger als bis um neun unterwegs ist, kann es einem nicht entgehen:

Der Sommer geht langsam aber sicher seinem Ende entgegen.
Das ist zwar schade, aber nicht sehr, denn nach dem Sommer kommt ja ein (hoffentlich im guten Sinne) turbulenter Herbst und nach dem Herbst kommt – (kurze Pause um Spannung zu erzeugen) – der Winter.

Und für diesen Winter habe ich mir etwas vorgenommen. Bzw. ich habe mir viel vorgenommen. Und meinem Vorhaben habe ich den Titel Projekt 20 gegeben.

Der Name ist Programm und bedeutet, dass ich vorhabe, im kommenden Winter mehr als 20 Skitage auf der Piste zu verbringen.

Das Projekt wird natürlich aus mehreren kleinen und mittelgroßen Teilprojekten bestehen und wenn sich jemand beteiligen möchte, findet sich bestimmt eine Gelegenheit!

Ich freu mich schon drauf!!