Headbanger

Seit einem Jahr trage ich beim Skifahren einen Helm. Das ist in Anbetracht der Geschwindigkeiten mit denen man unterwegs ist auch durchaus sinnvoll (persönlicher Rekord: 101 km/h). Ich hatte allerdings erwartet, dass sich diese Kopfbedeckung in einer Extremsituation, wie einer Kollision mit einem Snowboarder oder einem anderen Hindernis als nützlich erweisen würde. Aber nun hat sie sich in einer scheinbar harmlosen Situation bezahlt gemacht: Auf der letzten Abfahrt des Tages habe ich bei schlechtem Licht highspeed-carvend ein unpräpariertes Stück Piste übersehen. Als erfahrener Skifahrer (PowerOfBalance) konnte ich das trotz der hohen Geschwindigkeit zwar zunächst ausbalancieren, aber leider ging wegen der Unebenheiten bei einem Ski die Bindung auf. Ich hatte noch Zeit, so etwas wie ‚Oh-Oh‘ zu denken, bevor ich mich in einer Schneewolke auflöste (von außen betrachtet). Subjektiv gesehen verschwand der Horizont plötzlich Richtung Süden aus meinem Blickfeld, und ich knallte sehr heftig auf den Hinterkopf. Das war selbst mit Helm eine sehr unangenehme Erfahrung, die mir noch etwa 36 Stunden lang Kopfschmerzen bereitet hat. Ohne es genau zu wissen, möchte ich mal behaupten, dass diese Szene ohne Helm das Ende zumindest  meines Skiurlaubs gewesen wäre.

Verglichen mit der restlichen Skiausrüstung ist so ein Helm keine gewaltige Investition und Sicherheit geht vor. Also: Nie ohne!

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