Halb leer, oder halb voll?

Neulich hatte ich eine Diskussion darüber, dass man die Menschen in zwei Gruppen einteilen kann:

  1. Die, die sagen würden, das Glas ist halb voll (Optimisten).
  2. Die, die sagen würden, das Glas ist halb leer (Pessimisten).

Es fällt mir aber schwer, mich so ohne weiteres in eine dieser Gruppen stecken, da meine Weltanschauung etwas differenzierter ist.

Ich neige durchaus dazu, über den abnehmenden Füllstand meines Glases zu lamentieren, tue das aber in der Hoffnung, nein in der Gewissheit, dass gleich wieder jemand vorbeikommt und mir ordentlich was nachschenkt. Ich bin ein Makrooptimist mit Mikro(zweck)pessimistischen Einschlägen. Und ihr?

4 thoughts on “Halb leer, oder halb voll?

  1. Spontan würde ich mich jetzt der Optimisten/Pessimisten-Einteilung entziehen und mich als zukunftsorientiert bezeichnen, da ich auch differenziere:
    1.) Wird das Glas gerade befüllt und hat dabei einen Füllstand von 50% ist es halb voll.
    2.) Wird das Glas gerade geleert und hat dabei einen Füllstand von 50% ist es halb leer.

    Interessant wird es, wenn das Glas wie oben angesprochen gerade geleert wird, der Füllstand 50% beträgt und es dann direkt wieder aufgefüllt wird. War es dann halb leer oder halb voll?

  2. Ob wir aus dem Glas trinken, damit blumengießen oder der Inhalt einfach nur der Verdunstung unterliegt ist eigentlich egal. Aber aus irgendeinem seltsamen Grund, scheint es wichtig zu sein, dass das Glas nie leer wird.

  3. Um Terry Pratchett quasizuzitieren: Es mag Leute geben, die sagen das Glas sei halbvoll und Leute die sagen das Glas sei halbleer. Die Leute die Karriere machen sind allerdings die Leute die sagen: Entschuldigung, entschuldigung?! Das hier ist nicht mein Glas, mein Glas war voll!! Und es war ein größeres Glas!!!

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