Anfangen zu schreiben

Seit fast drei Jahren bastel ich an meiner Doktorarbeit. D. h. ich mache Experimente und sammle Daten. Jetzt ist es aber an der Zeit das ganze zu einer schönen Diss zusammenzuschreiben. Mein Plan war, Anfang Juni damit zu beginnen. Gut, da hatte ich Urlaub, im Moment ist Praktikum und das Projekt läuft ja auch noch weiter…

Jedenfalls kommt man in einer ehrlichen Einschätzung nicht drum herum, zuzugeben, dass ich etwas zwei Wochen hinter dem Zeitplan hänge.

Erst musste natürlich die Schreibumgebung eingerichtet werden. Miktex updaten, Winedt konfigurieren, Wörterbücher suchen etc., aber heute habe ich mit der Einleitung angefangen:

Unter den unzähligen wissenschaftlichen Disziplinen gibt es zwei, die in diesen Tagen besondere Aufmerksamkeit auch außerhalb der Wissenschaft erregen: Die Nanotechnik und die Biotechnologie

Das ist alles bisher. Nicht so doll. Aber immerhin! Das tragische dabei ist nur, dass ich neulich unter der Dusche eine großartige Einleitung formuliert hatte. Mit Witz und Charme, fachlich sachlich ohne langweilig zu wirken.

Leider hatte ich unter der Dusche nichts zum Schreiben dabei. Also fange ich nochmal an. Fällt mir bestimmt bald wieder ein. Vielleicht diesmal auf der Toilette, da hab ich wenigstens Papier.

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2 thoughts on “Anfangen zu schreiben

  1. Erinnert mich an Rimmer aus „Red Star“: Seine Planung des Lernens auf eine Pruefung war so elaboriert, dass nach Aufstellen des Plans die Haelfte der zum Lernen verfuegbaren Zeit vorbei war. Was natuerlich die sofortige Aufstellung eines neuen verbessterten Planes erforderte…

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