Ode an die Reset-Taste

Oh kleiner Knopf mit großer Macht,
manch Wunder hast du schon vollbracht!

Oft in auswegloser Lage,
glaubte ich, dass ich verzage,
mit Verzweiflung im Gesicht,
denn es ging mal wieder nicht.

Fast zärtlich hab ich dich gedrückt,
auch als der Drucker spielt‘ verrückt.
Wenn sich die Platte nicht mehr dreht,
oder der Prozessor steht!

So oft wurd‘ wieder alles gut,
durch Reset-Taste und Reboot!

The Prestige

Zwei Magier bekriegen sich auf Leben und Tod. Dieser Film hat einige doppelte Böden und es ist anfangs schwer, der Story zu folgen. Für die Geduld wird man aber mit wunderbaren überraschenden Wendungen belohnt und am Ende hat man einiges zum Grüblen (8/10).

Departed und Déjà Vu

Also ein guter Vorsatz für’s neue Jahr könnte ja sein, wieder etwas regelmäßiger Filmkritiken zu bloggen…

Departed – Unter Feinden

Ein Mafiosi wird in die Polizei eingeschleust und ein Polizist geht under cover zur Mafia. Der Film ist brutal und spannend (sogar wenn einem wichtige Details der Story vorher verraten wurden *hüstel*), die Überlänge fällt beim Schauen nicht auf. Jack Nicholson als Mafia-Pate ist grandios (8/10).

Déjà Vu

Wer Seven Days kennt, weiß eigentlich schon, worum es geht. Kann man die Vergangenheit ändern? – Diese Frage bleibt im Film lange offen. Leider wird diese Spannung mit Abstrichen bei der Logik der Handlung erkauft. Das bemerkt man aber erst nach der doch einigermaßen eleganten Auflösung der Geschichte. Dieser Film wäre meiner Meinung nach auch ohne Überlänge zu machen gewesen. Trotzdem sehenswert (7/10).