Saw III

Viele Trioligien folgen gewollt oder nicht dieser Regel: Teil eins ist gut, Teil zwei – naja, Teil drei – gut oder sogar besser als Teil eins.

Saw erfüllt diese Regel nicht ganz. Teil eins lebte von einer sehr intensiven klaustrophobischen Spannung, die zum Großteil daher rührte, dass der Zuschauer nicht wusste, worum es eigentlich geht. Damit hatten es alle folgenden Teile naturgemäß schwerer.

Teil zwei war dem entprechend ein wildes und wirres Gemetzel, geschnitten im MTV-Style, unterlegt mit einem Soundtrack von 9-inch-nails.

Teil drei ist besser als Teil zwei, kommt aber an den ersten Teil lange nicht heran. Auch dieser Teil ist brutal und eklig und keinesfalls für schwache Nerven geeignet. Der Höhepunkt ist eine improvisierte Schädeloperation. Ich habe den Verdacht, dass die Macher so ein bisschen versuchen nicht allzusehr hinter Hostel zurückzubleiben (den hab ich selbst nicht gesehen, kenne ihn aber aus sehr eindringlichen Erzählungen). Jedefalls gibt es eine ganze Reihe von Nebenrollen, deren ganzer Auftritt aus einer extrem grausamen Sterbeszene besteht.

Am Schluss gibt es ein paar Überraschungen die einen nach dem ganzen Blutvergießen aber nicht mehr großartig beeindrucken können. Ich hoffe, es bleibt bei einer Triologie. Also wenn man auf Ekelszenen und erschreckt werden steht und auf ’ne gute Story pfeift kann man sich das angucken (4/10).

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2 thoughts on “Saw III

  1. Mein einziger Kontakt zur Saw-Trilogie besteht aus Saw II, den ich in der Sneak vorgesetzt bekommen hatte. Das wesentliche Konzept, einfach nur mit Ekel zu schockieren, konnte mich nicht überzeugen.

  2. Pingback: Fröhlichen Montag! » Blog Archive » Hannibal Rising…

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