Flags of our fathers

Die Schlacht um die kleine japanische Insel Iwojima gilt als Meilenstein im Pazifikkrieg. Clint Eastwood hat diese Schlacht jetzt verfilmt und zwar gleich zweimal. Der erste Film, Flags of our fathers, schildert die Ereignisse aus amerikanischer Sicht. Der zweite, Letters from Iwojima stellt die japanische Sicht dar.

Bei Flags steht weniger das eigentliche Kriegsgeschehen im Mittelpunkt, das jedoch im Stil von Private Ryan sehr eindringlich inszeniert ist, sondern die Vermarktung von drei Überlebenden, die am Aufstellen der US-Flagge auf dem Mount Suribashi beteiligt waren.

Das Ergebnis ist ein wirklich guter Kriegsfilm, der über das eigentliche Gefecht weit hinaus geht und dadurch dem Zuschauer Einblick in neue Dimensionen der Absurdität des Krieges gewährt (7/10).

(Ich unterscheide nicht zwischen Kriegsfilm und Antikriegsfilm. Ein guter Kriegsfilm, der die Begebenheiten realistisch darstellt, wirkt immer als Antikriegsfilm).

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3 thoughts on “Flags of our fathers

  1. Sind die beiden Filme unabhängig voneinander oder ist es ein „double-feature“?

    Das mit dem (Anti-)Kriegsfilm hat schonmal jemand schlaues gesagt, aber ich habe leider vergessen wer. Die Aussage war, dass jeder Anti-Kriegsfilm auch ein Kriegsfilm ist und jeder gute Kriegsfilm ein Anti-Kriegsfilm.

  2. Die Filme sind im Wesentlichen unabhängig, es gibt aber wohl ein paar Szenen, die sich überschneiden.

    Ich finde die Idee sehr interessant, deshalb werde ich mir auf jeden Fall auch den anderen anschauen.

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