Perspektive

Die Fachwelt ist sich wohl einig. Das Klima ändert sich (dramatisch) und die Ursache ist der anthropogene Treibhauseffekt. Alle Politiker sind sich deshalb ebenso einig: Es muss etwas geschehen! Nur das Was? Wann? Wo? und Wie? bleibt noch zu klären.

Nachdem wir für das ob nur wenige Jahrzehnte gebraucht haben, bin ich zuversichtlich, dass wir bis zum Ende des Jahrhunderts mit ersten effektiven Maßnahmen rechnen können.

Auch kleinere perspektivische Verzerrungen sind bis dahin wohl auszuräumen, wie die von US-Energieminister Samuel Bodman. Er meint doch tatsächlich, dass die USA nur einen geringen Anteil am Kohlendioxid-Ausstoß haben. Und er hat ja recht. Dreiviertel oder 75% davon werden außerhalb der USA ausgestoßen.

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4 thoughts on “Perspektive

  1. also wenn man bedenkt, dass die USA 99% der welt sind und der rest nur anhang, sind 25% doch recht wenig… da sind sie doch absolut vorbildlich… wir sollten lernen vom gottesgleichen volk…
    ein klimaexperte meinte im uebrigen, dass es keine loesung gibt um ES aufzuhalten… wir koennen ES nur rauszoegern… mit kernenergie beispielsweise… find ich natuerlich prima… vielleicht geht die evolution DIESEN weg und wir haben bis ende des jahrtausends einfach genug mutationen ausgebildet, um das klima AUSZUHALTEN…

  2. Es gibt Vermutungen, nachdem ein Ausbruch eines HotSpots in der Gegend von Indonesien vor 70-80000 Jahren das Klima so derartig vermiest hat, dass nur einige Tausend von Homo Sapiens überlebt haben. Insofern mach ich mir um die Menschheit als solches keine Sorgen, wir sind zäher als wir aussehen. Das ist bei Ungeziefer nun mal so.

  3. das ist keine rechtfertigung diesen planeten zur sau zu machen… schliesslich leben hier noch andere lebensformen (hab ich das jetzt wirklich geschrieben als absoluter antioeko?)… man kann es sich natuerlich bequem machen und sagen, gehoert alles zur evolution und muss so sein, also aendern wir mal gar nix… und ist eh nicht aufzuhalten, also was solls, wozu anstrengen… pusten wir weiter muell in die luft… diese einstellung ist kurz und gut zum kotzen… aber dann gross rumheulen, wenn es wieder ne unwetterkatastrophe gab oder der sommer zu heiss war oder weiss der geier…

  4. @doro: Das ist auch keine Rechtfertigung, nur eine Erinnerung daran, dass die Klimakatastrophe, selbst eine Menschengemachte, im Maßstab der Evolution wohl nicht sosehr als „Katastrophe“ sondern als vergängliches Phänomen in die Geschichte eingehen wird. Dass zu treffende Maßnahmen von den kurzfristigen (auf geologischer Zeitskala gemessenen) Auswirkungen abhängig zu machen sind, ist unbenommen. Als (vor langer Zeit) in Hamburg geborener, erinnere ich mich noch zu gut daran, dass in der Elbe Baden eher unklug war. Heute ist , dank der geschlossenen Kaliwerke „drüben“, Kläranlagen und Umweltauflagen nicht nur Baden wieder bedenkenlos möglich, sondern selbst die Schadstofffillter (Fische) aus der Elbe kann man wieder essen.
    In sofern war der Beitrag eine etwas langatmige Fassung des hessischen Mottos: „Lebbe geht weider!“. Selbst wenn die Menschheit zu spät auf den Trichter kommt, dass es eine gute Idee wäre etwas gegen die Erwärmung zu tun. Und mich stimmt das ganz positiv. Selbst wenn ich nichts davon haben werde.

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