Perfekte Momente

Zu dem Besten was einem passieren kann gehört das, was ich als einen perfekten Moment bezeichnen möchte. Ein kurzer Augenblick, nur ein paar Sekunden, in denen alles passt und besser nicht sein könnte. In diesen Sekunden ist man mehr als zufrieden, mehr als glücklich, einfach volkommen.

Meistens sind wir in solchen Momenten zu beschäftigt, um sie angemessen zu würdigen, weil sie uns völlig ausfüllen. Deshalb ist es ein besonderes Glück, wenn man einen perfekten Moment bewußt als solchen erlebt, so dass man sich auch später noch daran erinnern kann.

Einen solchen perfekten Moment hatte ich vor etwas mehr als einem Jahr im Skiurlaub:

Es war nach einer der letzten Abfahrten des Tages. Die Piste war leer gewesen und ich hatte mich ganz dem Rausch der Geschwindigkeit hingegeben. Dann saß ich im Sessellift mit einigen meiner besten Freunde. Ich packte einen Schokoriegel aus und biß ab. Ich hatte also das Blut voller Adrenalin von der letzten Abfahrt, den Mund voller Schokolade, war von lieben Menschen umgeben und dann kam unser Sessel über eine Kuppe und die Sonne lachte mir mitten ins Gesicht.

Ein perfekter Moment.

11 thoughts on “Perfekte Momente

  1. Die Flow-Erfahrung ist noch ein bisschen was anderes. Die hat man beim Skifahren und nicht im Sessellift. Ist aber auch sehr genial (vielleicht was für den nächsten Post). Dass wir dich schon in der ersten Woche soweit kriegen kann ich aber nicht versprechen.

  2. schoeoeoeoen und man moechte, dass die zeit einfach stehen bleibt… diesen zustand kann man im uebrigen trainieren, hab ich mir sagen lassen… ist gut fuer ne positive lebenseinstellung…

  3. Das mit dem Trainieren ist nicht so einfach (will sagen ich bräuchte Hilfe). Sobald ich irgendwie drüber nachdenke oder versuche, sowas gezielt hervorzurufen, klappts nämlich nicht mehr.

  4. wieso, man kann sich durchaus einen ruhigen moment suchen, indem man zum beispiel irgendwo die fuesse hochlegt, in der sonne sitzt mit ner guten tasse tee und die voegel zwitschern und man denkt: das leben ist so wie es ist perfekt… es geht einfach nur darum, sich die wunderschoenen momente des alltaeglichen lebens bewusst zu machen… leider gehen die viel zu oft verloren, weil man immer nach diesen super perfekten bedingungen, wie sie in deinem sessellift gegeben waren, ausschau haelt…

  5. Okay, das wäre ein Anfang. Das gibt dann natürlich nur einen schönen Moment, aber keinen perfekten.

    Trotzdem ist es sicher gut, sich ab und zu ganz gezielt und bewusst vor Augen zu führen, wie gute es einem eigentlich geht.

    Apropos, kannst du eigentlich wieder schlafen?

  6. du meinst wegen meiner nachbarn?… ja kann ich… sie haben sich wohl ausgetobt oder sind verreist oder sowas… im gegenteil ich drifte gerade vom winterschlaf in die fruehjahrsmuedigkeit… vielleicht faellt auch einfach nur der ganze schreibstress endlich ab… irgendwie merkt man daran, dass man das letzte jahr wohl maechtig unter strom stand und auch bis an die grenze gegangen ist…

  7. Deine zwei schrägen Posts hatten irgendwie Schlaflosigkeit angedeutet, aber ohne den Grund anzugeben.

    Jaaa, Stress laß nach. Jetzt ist erstmal Urlaub!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. ich muss noch warten bis urlaub :-(… dabei ist geduld nicht meine staerke… und die posts resultierten aus zu wenig schlaf auf grund verwirrenden gespraechsstoffes… und reden und schlafen ueberfordert selbst meine multi tasking faehigkeit ;-)…

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