Spalier des Grauens

Endlich bewegt sich was und Deutschland kommt der Nichtraucherfreundlichkeit ein großes Stück näher. Die Länder basteln zwar noch an regionalen Regelungen im Bereich Gastronomie (mit zum Teil sehr merkwürdigen Ausnahmen), aber in öffentlichen Gebäuden heißt es schon Raucher raus. Das gilt auch für die Agentur für Arbeit in Dresden, deren Kantine wir regelmäßig zum Mittagessen nutzen.

Nach dem Essen verlassen wir das Gebäude durch einen Hinterausgang vor dem nun, ihr ahnt es bereits, die Raucher ihrem Laster frönen müssen. Der Ausgang ist eine Tür mit normaler Breite von dem aus eine schmale Treppe wenige Stufen hinab zur Straße führt. Früher kam es schon mal vor, dass vor dem Ausgang oder noch innen im Treppenhaus zwei bis drei Raucher standen. Aber seit die neue strengere Regelung in Kraft ist, stehen sich regelmäßig 10-12 Raucher an den Seiten der Treppe gegenüber und qualmen sich an. In der Mitte dieses knapp schulterbreiten Spaliers bildet sich so eine dichte Wand aus Rauch. Und da müssen wir jetzt durch.

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2 thoughts on “Spalier des Grauens

  1. Die hatten wohl vorher Raucherzimmer oder Raucherecken. Jedenfalls war die Luft in der Kantine und auf den Wegen dorthin vorher immer sauber.

    Ich beschwere mich auch nicht, die 5m kann ich schon mal die Luft anhalten. Ich wollte nur auf die Ironie hinweisen, dass ich jetzt durch besseren Nichtraucherschutz effektiv mehr rauch abbekomme :-).

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