Jetzt hab ich eine Küche

Der Campingurlaub in meiner Wohnung nährt sich dem Ende. Seit gestern bin ich stolzer Besitzer einer richtigen Küche!

Mitte Mai hatte ich eine Küchenberaterin im Haus, die mir von meiner Tante in Fürstenfeldbruck empfohlen wurde. Das war eine sehr kleine, ganz entzückend lispelde Thüringerin. Die überforderte mich zunächst mit einer Auswahl möglicher Küchenfronten und ca. 200 Mustern für Arbeitsplattenoberflächen. Während ich diese mit wachsender Verzweiflung duchblätterte, wurde mein Küchenplatz kompetent vermessen und in den Computer übertragen. Nachdem die Farben ausgesucht waren ging es relativ schnell, da ich bezüglich der Einrichtung schon gewisse Vorstellungen hatte und die Lage der Anschlüsse weitere Freiheitsgrade eliminierte.

Nichtmal einen Monat später bekam ich den Anruf von der Montagefirma: Mittwoch ’so gegen acht‘ sollte es losgehen. Da es in der Arbeit grade besonders interessant ist, wollte ich keinen Urlaub nehmen, sondern mich anrufen lassen, wenn die Küche fertig montiert ist. Gegen halb neun wurde ich etwas nervös. Gegen neun war ich ein bisschen sauer. Gegen viertel nach neun kam endlich der große Laster. Aus taktischen Gründen schluckte ich meinen Ärger herunter wies die Handwerker ein und ging arbeiten.

Gegen zwei kam der Anruf, dass die Küche fertig wäre.  Als ich zu Hause angekommen bin, war die Küche noch nicht fertig, weil einer der Handwerker noch ein paar Teile kaufen musste. Ausserdem war der falsche Spülenunterschrank geliefert worden. Aber schließlich und endlich wurde dann doch noch alles (bis auf den Spülenschrank natürlich) fertiggestellt und ich konnte sogar nochmal losflitzen.

Auch wenn es also noch einen Nachtermin geben wird, alles Wesentliche funktioniert und ich kann anfangen zu wohnen :-).

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