Myanmar, Brima, Burma, wie auch immer…

Es gibt sie also doch noch. So richtig fiese Millitärdiktaturen, wie man sie sich in der klassische Bananenrepublik vorstellt.

Die Bevölkerung wird gnadenlos ausgebeutet, und wer aufmuckt wird gründlichst beseitigt. Das ist doch noch echte Staatsgewalt, wenn die Regierung dem ganzen Land einfach mal das Internet abdrehen kann.

Die Welt schaut zu und staunt, ist betroffen und empfindet Mitleid. Leider presst die Junta ihrem Volk genug ab um chinesische Waffen zu kaufen. Und mit China darf man es sich nicht verscherzen. Unsere Angela ist mit ihrem Dalai Lama Date ja schon eindeutig zu weit gegangen.

Also hilft nur Daumendrücken, dass die Lage sich weiter destabilisiert, bis sich die kleptokratischen Despoten zu ihren gut gefüllten Nummernkonten ins Exil absetzten und ein paar hübsche Runden Anarchie folgen, bevor sich neue Gewaltherrscher durchsetzten können. Die Aufmüpfigen haben dann zwar immer noch nicht genug zu essen, aber vielleicht wissen sie Ruhe und Ordnung wieder zu schätzen.

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3 thoughts on “Myanmar, Brima, Burma, wie auch immer…

  1. Stimmt, ein echter Klassiker. Was lernt der aufstrebende junge Self-Made-Diktator? Entweder pilzförmige Wolken erzeugendes Gerät organisieren oder sich mit den ins Bett legen, die König George II nicht ans Bein pis*** kann.

    Aber Schmerz beiseite: Was hat eigentlich die Apartheid in Südafrika damals beendet? Vielleicht kann man daraus ja einen gangbaren Weg ableiten.

  2. Ich glaube die haben ihre eigenen Waffen gebaut. Deshalb hatte niemand was gegen Sanktionen und die internationale Isolation hat irgendwann nach vielen Jahren Wirkung gezeigt.

  3. Wie wär’s eigentlich mit einem „Free Aung San Suu Kyi Concert“, wie damals für Nelson Mandela? In Amiland können sie es ja wieder verschämt ein Freedom-Concert nennen.

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