Verkehrt

Meistens wache ich morgends irgendwann vor dem Wecker auf. Sagen wir, ich schaue gegen 6:20 zum ersten mal auf die Uhr. Ich fühle mich ausgeruht und bereit für den Tag und denke an alles Mögliche. Um 6:30 geht dann der Wecker.

Ich reagiere darauf, indem ich den Wecker aus- und das Licht einschalte. Durch das Licht sollte mein Melatoninspiegel sinken und ich sollte frisch und munter in den Tag hopsen. Soviel zur Theorie.

In der Praxis überfällt mich in dem Moment, in dem das Licht angeht eine lähmende Müdigkeit und das unbändige Verlangen, mir die Decke über den Kopf zu ziehen und in alle Ewigkeit weiterzuschlafen. Dem folgt ein zähes Gefecht mit meinem inneren Schweinehund, das sich bis zu einer halben Stunde hinziehen kann. Meistens ist es nur die Neugier auf die Siebenuhrnachrichten, die mich effektiv aus dem Bett treibt.

Und das ist doof.

3 thoughts on “Verkehrt

  1. Jaaaa, das kenne ich auch. Rüdiger zieht bei mir auch immer wieder die kuschelige Bettdecke zurück, wenn ich Anstalten mache aufzustehen … schlimm schlimm …

  2. *grübelt* Das hab ich doch gar nich geschrieben, aber ganz genau so geht das bei mir auch – nagut, mich überfällt die lähmende Müdigkeit wenn meine Frau (doch ich liebe sie) aufspringt und freudig summend in der Gegend rumhüpft, denn als Lehrer ist ja nix mit freier Arbeitszeitregelung. Normalerweise grummel ich dann was von „ich schlaf noch ne Stunde“ und ärger mich dann am Abend, dass ich das doch wieder gemacht hab und erst im Dunkeln nach Hause komme. Vielleicht wird es im Sommer besser – da isses ja länger hell 😉

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