Komunalwahlkonsequenzen

Man muss die CSU nicht unbedingt mögen. Es gibt sogar einige gute Gründe sie nicht zu mögen. Allerdings hat Bayern, dank der CSU, das konsequenteste Rauchverbot von ganz Deutschland.  Das finde ich gut.

Jetzt haben die Weicheier von der CSU bei der Kommunalwahl ein paar Stimmen verloren und schon fangen sie an rückwärts zu rudern! Da ich am Sonntag auch ein paar meiner 50 Sitmmen an CSU-Kandidaten verteilt habe, fühle ich mich natürlich berufen den Gurken gehörig die Meinung zu geigen:

In den Medien wurde heute verbreitet, dass die CSU-Führung erwägt als Konsequenz aus den Ergebnissen der Komunalwahl vom vergangenen Sonntag die Regelungen zum Nichtraucherschutz wieder zu lockern.

Ich finde es sehr gut, dass Bayern deutschlandweit den Nichtraucherschutz am konsequentesten geregelt hat und ich wünsche mir, dass das auch so bleibt!
Die zunächst verärgerten Raucher werden die neue Situation bald verstehen und akzeptieren. (Es sei denn, sie werden durch fortgesetzte Diskussionen fortwährend an den Verlust ihres Privilegs zur Luftverunreinigung erinnert.) Eine Lockerung der Gesetze würde aber viele Nichtraucher verärgern.
Die Entscheidung für einen wirklich umfassenden Nichtraucherschutz war richtig, bitte bleiben Sie dabei!

Dieser Beitrag wurde unter Politik veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 thoughts on “Komunalwahlkonsequenzen

  1. Pingback: Random Thoughts » Lücken im Nichtraucherschutzgesetz

  2. Tja, das Problem ist immer noch – jeder Raucher denkt, es sei ein Grundrecht zu rauchen und kein Grundrecht nicht an Spätfolgen als Passivraucher (sagen wir hier mal Krebs) zu erkrankgen.
    Heißt: in den Augen des Rauchers ist die Gesundheit der verdammten Nichtraucher weniger Wert, als die Befriedigung der Sucht, nur hat da keiner Verstanden, dass laut GG (Artikel 2: (1) Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. In diese Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.) mit dem Rauchen eines der Grundgesetzte direkt eingeschränkt wird – wobei ja der arme Raucher auch nicht mehr seine Persönlichkeit frei entfalten darf. Mist, das wäre ein Patt und in dem Fall sollte man mal alle unterstützen, die das Rauchverbot kippen wollen, denn sind wir mal ehrlich – was zählt schon die Gesundheit und das Recht auf Unversehrtheit in einem Volk voller Superegos *grübelt*

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.