Raus aus den Schulden

Lieber Herr Finanzminister,

ich finde es ja ganz großzügig von Ihnen, dass Sie der armen verarmten HypoRealBank mit meinen zukünftigen Steuern aus der Klemme geholfen haben. Die können ja nichts dafür, dass sie sich völlig verspekuliert haben. Und außerdem geht ja auch die Welt unter, wenn so eine große Bank, die ja auch im Dax ist, einfach pleite geht.

Leider sind die ganzen anderen Banken ja auch nicht mehr ganz flüssig und ich mache mir ein bisschen Sorgen, das die ganzen Steuern, die ich noch zahlen muss am Ende womöglich gar nicht reichen werden (ich darf ja eigentlich nur bis 67 arbeiten).

Da hatte ich die Idee, es gibt nämlich da im Fernsehn so einen netten Mann, den Herrn Zwegat, der Leuten hilft, die mit dem Geld nicht so ganz gut umgehen können. Der Herr Zwegat ist staatlich und in Berlin.

Da dachte ich, vielleicht kann der Herr Zwegat mal mit den Banken reden und denen das mal erklären, wie das geht mit den Schulden.

Nicht dass uns am Ende noch alles die Wupper runtergeht. Wer doch auch schade, ne?

Herzlichst, ihr ehrlichster Steuerzahler.

One thought on “Raus aus den Schulden

  1. lieber steuerzahler…

    machen sie sich doch bitte nicht so viele unnötige sorgen… wir passen ihre zu zahlenden steuern (bzw. ihr renteneintrittsalter) schon dementsprechend an, dass sie ausreichend den topf füllen…
    natürlich auch im hinblick auf mein ureigenes gehalt, welches der topf ja ebenfalls hergeben muss…
    leisten sie einfach ihren beitrag (malochen bis sie tot umfallen, damit sie möglichst viel in den topf abführen können) und überlassen sie den rest uns…

    herzlichst ihr finanzminister (der sich schon auf den urlaub freut, welchen er von der bank…)

    hier breche ich dann ab, da man mir sonst geg. böse verleumdung vorwerfen könnte… eieiei…

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