The Gathering

Es begann an einem eiskalten Wintermorgen. Die träge Sonne hatte sich zu dieser frühen Stunde noch kaum über den Horizont erhoben, geschweige denn einen Weg durch den Frühnebel gebahnt, der über Nacht aus dem Flusstal herauf vorgedrungen war.

Doch auf dem Vorplatz hatte sich bereits eine kleine Gruppe von Menschen versammelt, als ich fröstelnd dazu stieß. Anfangs am Rand stehend, sah ich mich bald von einer großen Menschentraube umgeben, da sich Augenblick um Augenblick weitere Neuankömmlinge zu uns gesellten.

Einige kamen schweigend und alleine, so wie ich. Andere begrüßten mit großem Hallo ihre Freunde und alten Bekannten. Wieder andere trafen bereits zu zweit oder zu dreien ein und nicht wenige hatten sogar ihre Kinder mit hergenommen.

Eine gespannte Erwartung knisterte in der eisigen Winterluft. Und – ja – es war auch so etwas wie Vorfreude zu spüren. Jeder hatte das untrügliche Gefühl, Teil von etwas ganz Großem zu sein.

Doch als die Zeit verstrich ohne dass das ersehnte Ereignis eintrat, kam Unruhe auf, fast schon Unmut ob der Ungerechtigkeit, in dieser Kälte über die versprochene Stunde hinaus warten zu müssen.

Die Spannung jedoch löste sich Augenblicklich und musste der Euphorie weichen, als die Türen sich endlich öffneten und wir, sanft drängelnd, in den Laden stürmen konnten. Immerhin gab es endlich mal wieder Computer und Zubehör bei Aldi und außerdem Schlittschuhe und Winterklamotten!

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