Viertausend Meter Bergauf

Seit ca. fünf Jahren fahre ich einigermaßen Regelmäßig Mountainbike. Seit etwa vier Jahren besitze ich ein eigenes Bergfahrrad. Letzte Woche war ich jetzt endlich zum ersten mal mit meinem MTB in den richtigen Bergen, also in den Alpen, unterwegs.

Yvonne ist quasi unter die Reiseleiter gegangen und hat ein verlängertes MTB Wochenende im Kleinwalsertal organisiert. Natürlich nicht alleine, sondern mit ihrem Mann Andy und dem Verein Plus eV, aber sie hat mich gefragt, ob ich mit will. Ich wollte!

Es waren vier tolle Tage mit tollen Touren und ziemlich gigantischen Erfahrungen, die man so im Mittelgebirge halt nicht mitbekommt.

Tag 1:

Donnerstag, Fronleichnam. Anreise nach Riezlern im Kleinwalsertal ins Kleine Berghotel. Es regnet, aber wir fahren trotzdem. Kreuz und quer an der Breitnach entlang, die wahnsinnig viel Wasser führt. Tosende Wasserfälle entschädigen für nasse Socken. 500 Höhenmeter.

Tag 2:

Freitag. Die Wolken lösen sich langsam auf. Es geht über den Hörnlepass und später noch auf die Sturzalm. Lecker Buttermilch mit Waldbeeren geben Kraft für die Rückfahrt. 1600 Höhenmeter.

Tag 3:

Endgültig Sommer. Heute kommt der Härtetest: Tour über die Kanzelwand. 1000 Höhenmeter am Stück. Steile Serpentinen in der prallen ungefilterten Junisonne. Nahe am Gipfel wirds dann schwierig – Stufen im Weg und Schneereste. Gegen die Erschöpfung hilft Kaiserschmarrn, der Blick zurück macht glücklich. Die Abfahrt hat es auch in sich. Noch steiler als der Anstieg über lockeren Schotter. Die Bremsen glühen. Ein Mitfahrer stürzt, zum Glück nicht sehr schlimm. 1400 Höhenmeter.

Tag 4:

Kleine Abschlussrunde wieder auf die Sturzalm. Hausgemachter Apfelstrudel. Die Rückfahrt über den Sturzalmtrail. Wurzeln, Steine, Absätze. Ab und zu Schieben ist okay – für dieses Jahr. Der Tag klingt aus im Freibad. 500 Höhenmeter.

Bilder:

2 thoughts on “Viertausend Meter Bergauf

  1. also hm ich empfehle nach wie vor die tour limone – tremalzo… nicht, dass ich vom MTB sport ahnung hätte, jedoch sah der herr des hauses nach eben dieser tour unglaublich fertig jedoch glücklich aus und schlief mir im auto auf der fahrt zum quartier einfach ein… muss also gut sein…

    vom besten der tour, also der sache meines interesses haste wieder keine bilder gemacht – dem essen! … mensch sebastian, ich dachte du willst die ähm eine breite leserschaft ansprechen 🙂

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