Börsenchaos

Ich bin absolut davon überzeugt, dass es eine gute Sache ist, sein Geld langfristig in Aktien anzulegen. Allerdings hab ich irgendwie ein schlechtes Gefül dabei.

Alle Fachbücher, die ich zum Thema gelesen habe (und ich hab schon einige gelesen), sind sich einig, dass man mit Aktien, die man lange hält, gute Renditen erziehlt, wenn man im Crash keine Panik bekommt. Als Argument werden immer sehr langfristige Kursentwicklungen herangezogen.

Wenn man sich die langfristigen Charts z. B. vom Dax mal anschaut, bekommt man den Eindruck, dass sich Mitte der Neunziger was verändert hat.

Ich hab mir ein paar Indizes angeschaut. Es gibt schon Abweichungen untereinander, aber die Tendenz ist die selbe: Seit den 90 sind die Kursanstiege und Abstürze viel extremer geworden.

Zeitlich passt das mit der Einführung elektronischer Handelssysteme an den Börsen zusammen. Ich hab mal irgendwo gehört, dass früher die Zeit, die für Börsengeschäfte benötigt wurde, eine Art Dämpfungseffekt hatte, der durch den elektronischen Handel weggefallen ist.  Vielleicht ist da was dran…

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