MPDC Teil 2

Mein dritter Arbeitstag in Penang geht zu Ende. Inzwischen ist soviel los gewesen, dass ich gar nicht zum Schreiben gekommen bin. Also werde ich womöglich einfach die wichtigsten Erlebnisse runterschreiben, ohne großartig auszuformulieren. Ich bitte, ggf. schlechten Stil zu entschuldigen.

Unterbringung.

Wo immer ich verrate, in welchem Hotel ich untergebracht bin, ernte ich Bedauern oder rufe sogar Entsetzen hervor. Und das obwohl die Jetlagbedingte Kakerlakenpatroullie um 3:00Uhr nachts ohne Befund war.

Außerdem habe nach Intervention von meinem Arbeitgeber jetzt sogar Internet auf dem Zimmer, bzw im Appartment. Und inzwischen funktioniert der Safe und den Schalter für warm Wasser hat man mir auch gezeigt.

Andere Probleme, wie der schäbige Gesamteindruck und die angeblich eher unsichere Nachbarschaft lassen sich aber nicht so einfach lösen. Werde morgen mal Verhandlungen über ein Upgrade in Auftrag geben.

Highlight war die Nacht von Montag auf Dienstag, als die ansässigen Chinesen New Year mit Feuerwerk gefeiert haben (ja, immernoch. Chinese New Year ist nicht ein Tag sondern eine Serie von Feiern und Feiertagen, die sich über 19 [in Worten: NEUNZEHN] Tage hinzieht.). Und China-Böller haben ihren Ruf nicht von ungefähr! Vier Stunden, nachem endlich Ruh war an der Front hat mich der örtliche Muezzin aus dem Schlaf gejodelt. Scheiß Multikulti.

Arbeit

Die Arbeit klappt ziemlich gut. Die Kollegen hier sind sehr freundlich, ausgesprochen motiviert, sehr gründlich und zielstrebig. Das Projekt ist im Zeitplan und wird von meinem Gastgeber Chin Han sehr intensiv voran getrieben.

Unterwegs

Der Verkehr hier ist eine Katastrophe. Und das obwohl  ausländische Autos nur mit 100% Strafsteuer eingeführt werden dürfen. Die Straßen sind eigentlich nicht zu klein, aber irgendwie doof geplant. Um von der Fabrik zurück ins Hotel fahren zu können muss man ca. 1km weit für einen U-Turn anstehen.

Das beste an Penang ist wohl das Essen. Es gibt fast alle Sorten von asiatischem Essen in allen Ausbaustufen zu sehr günstigen Preisen.  Ein gutes asiatisches Reisgericht gibt es für 4€ oder weniger, die Teuersten Steakgerichte (okay, nicht asiatisch) können bis zu 15€ Kosten.

Demensprechend war essen gehen bisher meine Hauptbeschäftigung. Thailändisch mit Chin Han am Montag. Deutschenstammtisch in der Weinbar am Dienstag und heute Internationales Buffet.

So, das sollst erstmal gewesen sein. Der Shuttlebus geht schon viertel nach sieben – bin ja nicht zum Spaß hier.

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